Zum einen zeigt sich die heimische wie die europäische Kunststoffbranche im Jahr zwei nach der Krise in 2009 und im Jahr eines nach der Aufholjagd in 2010 optimistischer denn je. Zum anderen präsentieren sich gerade der Inlandsmarkt und die nahen europäischen Exportmärkte in neuer Stärke, wogegen die ferneren Exportmärkte nach wie vor durch eine eher verhaltene Geschäftsentwicklung geprägt sind. Entsprechend optimistisch geht die Branche zu Werke, zumal die Bestrebungen nach Leichtbau und Funktionsintegration sowie Ressourcenschonung und Produktionseffizienz neue Anforderungen mit sich bringen.

Vor diesem Hintergrund stellt die diesjährige Fakuma mit dem kompletten Weltangebot an Technologien, Maschinen, Subsystemen, Komponenten, Werkzeugtechnik, Prozessmodulen und Software die ideale Plattform für die Branche dar. Dass die 21. Fakuma zum weltweit wichtigsten Technologie-Treff des Jahres 2011 wird, komme auch durch die vergleichsweise hohe Teilnahme von 25 % an ausländischen Herstellern und Anbietern von Kunststofftechnik in Hard- und Software zum Ausdruck, so Veranstalter P.E. Schall, Frickenhausen. Nicht zuletzt beweise dies aber auch der enorme Zuspruch, den Projektleiterin Annemarie Lipp seit Monaten zu verzeichnen hat: „Selbst über den Jahreswechsel hinaus kamen viele Anfragen und Buchungen, sodass wir aktuell schon die 1000er-Marke übertroffen haben. Sämtliche zur Verfügung stehenden zwölf Hallen in der Messe Friedrichshafen sind schon weitgehend belegt.“