Die chinesische Niederlassung von Akro-Plastic, Niederzissen, wird in den nächsten Monaten ein neues Fertigungswerk beziehen. Die bestehende Fabrik zwischen Shanghai und Suzhou, in der seit 2005 mit einer Compoundierlinie produziert wird, reichte nicht mehr aus, um die große Nachfrage der inländischen Industrie zu bedienen. Da am bisherigen Standort keine ausreichenden Möglichkeiten zur Erweiterung der Produktionsanlagen bestanden, wird das Werk nun in die zum selben Verwaltungsbezirk gehörenden Stadt Wujiang verlegt. Die Produktqualität am chinesischen Produktionsstandort entspricht deutschen Standards. Projektierung und Engineering der Compoudieranlagen wurden ebenso wie bei Akro-Plastic in Deutschland von Feddem, Sinzig, ausgeführt.

„Bereits im 3. Quartal 2010 wird unsere neue Fabrik in Wujiang in der Provinz Jiangsu den Betrieb aufnehmen“, so Dr. Ulrich Berlage, Geschäftsführer von Akro Engineering Plastics (Suzhou). „Mit zunächst zwei Compoundierlinien werden wir dann unsere jährliche Produktionskapazität auf 7000 t ausweiten können. Weitere Linien werden sukzessive hinzukommen. Das Werk ist auf Wachstum ausgelegt.“

Die boomende heimische Autoindustrie ließ das China-Geschäft von Akro-Plastic im Krisenjahr 2009 um 65 % wachsen. Für 2010 rechnet der Compoundeur mit weiteren 50 bis 70 % Wachstum. „70 Prozent unserer Polyamid-Compounds liefern wir bereits an die chinesische Automobilindustrie“, berichtet Sales und Marketing Manager Frank Tao. „Doch wir verfügen auch über gute Kontakte zur japanischen Automobilindustrie und liefern in die Elektro-/Elektronik-Industrie sowie weitere Industriezweige.“