Sie neue ISO C4 Anlage in Burghausen. (Bild: OMV)

Die neue ISO C4 Anlage in Burghausen zum Herstellen von Isobuten. (Bild: OMV)

Durch die sehr gute Energieeffizienz der Anlage werden jährlich 20.000 t CO2-Emissionen vermieden. Bis zu 80 % der benötigten Wärmeenergie für den neuen Prozess kann durch die Wärmeintegration mit einer bereits vorhandenen Anlage gedeckt werden.

Das energieeffiziente Verfahren zur Produktion von hochreinem Isobuten, mit einem Reinheitsgrad von bis zu 99,9 %, entstand in Zusammenarbeit von BASF und OMV und wurde von beiden Unternehmen gemeinsam zum Patent angemeldet.

Die neue Anlage zum Herstellen von hochreinem Isobuten, die keine chemische Umwandlung von Isobuten erfordert, wurde in die bestehende Metathese-Anlage am Standort Burghausen integriert. Das erzeugte Isobuten ergänzt das bestehende OMV Produkt-Portfolio und wird für die Produktion von Klebstoffen, Schmiermitteln und sonstigen Chemikalien wie beispielsweise Anti-Oxidantien oder auch für die Herstellung von Vitamin C verwendet.

Förderung vom Bund

Die Produktionskapazität der Anlage beträgt 60.000 t/a. Dem Großprojekt inklusive zusätzlicher Infrastruktur liegt ein Investitionsvolumen von 64 Mio. Euro zugrunde. Vom Deutschen Bundesministerium für Umwelt wurde die ISO C4 Anlage im Rahmen des Umweltinnovationsprogramms für ihre
Energieeffizienz und CO2-Einsparung mit 2,8 Mio. Euro gefördert. Die Errichtung der Anlage startete im Sommer 2019.

„Das Projektteam hat hervorragende Arbeit geleistet. Die ersten Produktlieferungen sind bereits erfolgt und die Erwartungen aller Beteiligten haben sich voll und ganz erfüllt“, erklärt Wolfram Krenn, OMV Senior Vice President Refining & Petchem Assets Europe. (sf)