Eine neuartige Stabilisierung ermöglicht eine Hitzebeständigkeit von bis zu 190 °C und schützt zudem sensible elektronische Bauteile vor galvanischer Korrosion.  (Bild: BASF)

Eine neuartige Stabilisierung ermöglicht eine Hitzebeständigkeit von bis zu 190 °C und schützt zudem sensible elektronische Bauteile vor galvanischer Korrosion. (Bild: BASF)

Wärmebeständigkeit, gute Dauergebrauchseigenschaften und Schweißnahtfestigkeit sind die Grundvoraussetzungen für Bauteile in aktuellen und zukünftigen Autoantrieben. Sei es beim Verbrennungsmotor als auch im Hybrid oder Elektrofahrzeug, zuverlässige und technisch einwandfreie Materialien sind in einer anspruchsvollen Umgebung unerlässlich. Das wärmestabilisierte Ultramid B3PG6 BK23238 erweitert das Produktportfolio der BASF an Polyamiden für den Hochtemperaturbereich. Die neue P-Stabilisierung bietet eine sehr hohe Hitzebeständigkeit von bis zu 190 °C und unterbindet aufgrund seiner halogenid- und metallfreien Stabilisierung (Halogenidgehalt: <50 ppm) die galvanische Korrosion an elektrischen Bauteilen. Das Polyamid besitzt eine sehr gute Wärmealterungsperformance, sowie Vibrations- und Heißgasschweißeigenschaften.

Bei der Entwicklung des neuen Materials mit dem Fokus für Bauteile in der Ladeluftstrecke, kristallisierte sich schnell die Vielseitigkeit des glasfaserverstärkten Ultramids heraus. Erstmalig wurden hohe Temperaturanforderungen mittels der neuen Wärmestabilisierung realisiert. Die besten Voraussetzungen für den Einsatz in Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb. Aufgrund der vielseitigen, industrieübergreifenden Einsatzmöglichkeiten ist der Werkstoff zu wirtschaftlich attraktiven Konditionen verfügbar.