Das Haidlmair-Führungsteam (v.l.n.r.) Rene Haidlmair, Mario Haidlmair und Heinz Klausriegler intensiviert die Bemühungen in Richtung Nachhaltigkeit. (Bild: Haidlmair)

Das Haidlmair-Führungsteam (v.l.n.r.) Rene Haidlmair, Mario Haidlmair und Heinz Klausriegler intensiviert die Bemühungen in Richtung Nachhaltigkeit. (Bild: Haidlmair)

Dazu gehören konsequente Investitionen in die Infrastruktur, um hier CO2 einzusparen und nachhaltiger zu arbeiten. Vor einigen Jahren wurde beispielsweise die Beleuchtung in den Werkshallen auf moderne, energiesparende LED-Technologie umgestellt, die Lüftungsanlagen wurden optimiert, und die größte Photovoltaikanlage der Region versorgt einen Teil des Unternehmens mit umweltfreundlichem Strom aus Sonnenenergie. Zusätzlich wurde die Wärmedämmung der Produktionshallen optimiert und Hitzeschutzverglasung installiert, um den Bedarf zur Klimatisierung zu minimieren.

Bei der Heizung setzt Haidlmair bereits seit vielen Jahren auf die Dienste der Nahwärme Nußbach, ein kommunales Projekt, das die Ressourcen effizient und umweltschonend nützt. Auch die Mitarbeiter von Haidlmair, Nußbach, Österreich, leisten ihren Beitrag zur CO2 Reduktion, indem einige von ihnen das Angebot des Unternehmens angenommen haben, das den Bezug von Elektroautos zu einem besonders günstigen Vorzugspreis ermöglicht. Auf diesem Wege sind bereits rund 15% mit umweltfreundlichen E-Fahrzeugen von BMW und Volkswagen unterwegs. Diese Elektroautos können während der Arbeitszeit kostenlos an eigens dafür installierten Ladestationen geladen werden. Der Strom dafür kommt zur Gänze aus der firmeneigenen Photovoltaikanlage und spart somit ca. 10 Tonnen CO2 pro Jahr ein. Darüber hinaus bezieht der Werkzeugbauer seine Energie ab sofort vollständig aus 100 % erneuerbaren Quellen.

Werkzeuge nachhaltiger machen

Geschäftsführer Mario Haidlmair ist die Nachhaltigkeit in seinem Unternehmen ein besonderes Anliegen: „Mir ist besonders wichtig, dass wir eine gesunde Umwelt für unsere Nachkommen in all ihrer Schönheit bewahren. Ich denke das ist unsere Pflicht, sowohl im privaten als auch im unternehmerischen Bereich.“ Aus diesem Grund geht man bei Haidlmair ab 2021 noch einen Schritt weiter: „Wir haben einige Initiativen auf den Weg gebracht, die auch unsere Werkzeuge nachhaltiger machen, wovon vor allem unsere Kunden profitieren. Aus diesem Grund haben wir unseren Unternehmensslogan von „For Higher Productivity“ auf „Productivity for Sustainability“ geändert, auch um unsere Zielsetzung und unser Angebot kurz und prägnant zu untermauern“, führt er weiters aus.

So haben die Haidlmair-Techniker den gesamten Produktionsprozess der Werkzeuge und deren Technik genau durchleuchtet und viele CO2-Einsparungspotentiale gefunden. Diese Potentiale beinhalten unter anderem optimierte Baugrößen oder kompaktes Design, werkzeugoptimierte Zykluszeiten und der Einsatz von Technologien, die den Einsatz von Recyclingmaterialien begünstigen, eine erhebliche Energieeinsparung in der Produktion ermöglichen oder digitale Werkzeugüberwachungssysteme beinhalten, die einzelne Dienstreisen obsolet machen. Diese Technologien kommen zum Großteil von Unternehmen aus der Haidlmair Group, wie etwa das Heißkanalsystem FDU oder das Mould Monitoring-System von Digital Moulds, einem Joint Venture mit Hofmann Werkzeugbau.

Mehrfacher Nutzen für die Anwender

Die Kunden von Haidlmair profitierten von all diesen Ideen und Innovationen gleich mehrfach, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens weiter. Zum einen helfen Ihnen die Werkzeuge, die eigenen Nachhaltigkeitsziele leichter zu erreichen, und zum anderen können sie durch die Anschaffung von neuen, leistungsfähigeren Werkzeugen ihre Produktivität steigern. Die Investitionskosten wiederum lassen sich zum Teil durch neue Förderungen der EU und einzelner Nationalstaaten refinanzieren. Dabei stehen die Experten des Werkzeugbauers den Kunden mit Rat und Tat zur Seite: „Bei den Förderungen, die die EU in diese Richtung bereits vorgestellt hat, warten wir noch auf die Details. Aber wir sehen hier doch einiges an Potenzial in den nächsten Monaten und Jahren. Ziel muss es sein, gemeinsam eine nachhaltigere, aber gleichzeitig produktivere Produktion zu ermöglichen“, erläutert Mario Haidlmair einen weiteren Vorteil bei der Neuanschaffung von Werkzeugen mit dem Haidlmair-Nachhaltigkeitsbonus.

Alle diese Anstrengungen in Richtung Nachhaltigkeit sollen aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein. Für die nächsten Monate sind noch einige weitere Schritte geplant, sowohl betrieblich als auch bei den angebotenen Werkzeugen. „Mein Ziel ist es seit einigen Jahren, der beste Werkzeugbauer der Welt zu werden und nun wollen wir auch noch zusätzlich das nachhaltigste Werkzeugbauunternehmen werden, dafür werden wir alles in unserer Macht stehende tun“, erklärt Mario Haidlmair seine Zielsetzungen abschließend.