Klaus Kresser führt seit dem 1. August 2020 die Niederlassung von Plasmatreat in der Schweiz. (Bild: Plasmatreat)

Klaus Kresser führt seit dem 1. August 2020 die Niederlassung von Plasmatreat in der Schweiz. (Bild: Plasmatreat)

„In vielen Fällen arbeiten Schweizer Unternehmen an technischen Lösungen, die dann als Serienprodukt in Osteuropa oder Südostasien produziert werden. Die Entwicklung des Produktes aber auch die Entwicklung der Herstellungsprozesse findet losgelöst von den eigentlichen Herstellungsorten statt. Oftmals sind auch Schweizer Universitäten oder Institute in diese Prozesse involviert, die von großen europäischen Technologieunternehmen beauftragt werden. Diese Entwicklungsteams können auf unser Know-how, unsere Erfahrung und unsere Technologie bei ihrer Arbeit zurückgreifen. Durch die Niederlassung in der Schweiz sind wir vor Ort, können kurzfristig Termine wahrnehmen und Technologie- und Prozesswissen transferieren sowie die gesamte Kommunikation rund um diese Entwicklungsschritte verkürzen“, erklärt Kresser.

Partner für Forschungseinrichtungen

Neben Universitäten und Instituten strebt die Plasmatreat Schweiz auch eine enge Zusammenarbeit mit staatlich-rechtlichen Agenturen, wie beispielsweise der Innosuisse an. Die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung hat die Aufgabe, Innovationen im Interesse von Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern. „In anderen Ländern arbeiten wir in ähnlichen Kooperationsverbunden mit Förderagenturen, Universitäten, Forschungseinrichtungen und Unternehmen zusammen. Diese Kooperationen haben sich als sehr erfolgreich herausgestellt, da durch die finanzielle Unterstützung Innovationen in kurzer Zeit, sicher umgesetzt werden können. Somit trägt diese Konstellation zur Innovationsabsicherung, aber auch zur nachhaltigen Innovationsentwicklungen bei“, so Kresser.

Neben der Leitung der Niederlassung ist Kresser Global Market Segment Manager für den Bereich PT-Bond. Bei dieser Nanobeschichtung handelt es sich um einen transparenten Haftvermittler, der auf verschiedene Materialien, wie Metall, Glas, Keramik, Kunststoff mit der Plasma-Plus-Technologie aufgetragen werden kann. Laut Unternehmen ermöglicht die Technologie stabile und langlebige Verbindungen zwischen unterschiedlichen Materialien, die sich ohne PT-Bond schlecht verkleben lassen.

Vertriebspartnerschaft bleibt bestehen

Das Geschäftsverhältnis zum Schweizer Vertriebspartner TeSe bleibt trotz der Gründung der Plasmatreat Schweiz unberührt. „Plasmatreat Schweiz wird sich zusammen mit TeSe auf das Projektgeschäft und die Prozessentwicklung in der Schweiz konzentrieren. Außerdem, wird sich TeSe weiterhin um den Service und die Ersatzteilversorgung unserer Schweizer Kunden kümmern. Aber auch auf die Ressourcen in Deutschland können wir jederzeit zurückgreifen. So können Evaluierungen und Prozesstests in unserem Standort in Süddeutschland durchgeführt werden“, erklärt Kresser. Darüber hinaus wird Kresser auch eng mit seinen Kollegen in den direkten Nachbarländern zusammenarbeiten, um die französisch- und italienischsprechenden Nutzer in der Schweiz optimal zu betreuen. (sf)