Multibarrierefolien bieten von Natur aus starke Nachhaltigkeitsvorteile, da sie zur Reduzierung vermeidbarer Lebensmittelabfälle beitragen, die 8 Prozent der gesamten globalen Treibhausgasemissionen ausmachen und die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängern. (Bildquelle: DSM)

Multibarrierefolien bieten von Natur aus starke Nachhaltigkeitsvorteile, da sie zur Reduzierung vermeidbarer Lebensmittelabfälle beitragen, die 8 % der gesamten globalen Treibhausgasemissionen ausmachen und die Haltbarkeit von Lebensmitteln verlängern. (Bild: DSM)

Beide Produkte basieren auf Altkunststoffen aus Verbrauchsquellen, die sonst auf Deponien oder in Verbrennungsanlagen entsorgt würden. Das unter Einsatz fortschrittlicher Recyclingtechnologie zurückgewonnene Material fließt als Rohstoff wieder in die Produktionskette zurück, um daraus neuwertige Kunststoffe zu produzieren. Das Kreislaufpolyamid wird in Kooperation mehrere Partner der Wertschöpfungskette unter Anwendung eines Massebilanzierungsansatzes gefertigt. Zunächst liefert das Unternehmen aus Saudi-Arabien zertifiziertes Kreislaufbenzol, für dessen Produktion vermischte Altkunststoffe als Rohmaterial recycelt werden. Cepsa, Madrid, Spanien, stellt daraus zertifiziertes Kreislaufphenol her, das Fibrant, EL Urmond, Niederlande, dann zur Fertigung von Eco Lactam nutzt, einem zertifizierten Kreislaufcaprolactam. Dieses wiederum wird zur Produktion des zertifizierten Kreislaufpolyamids eingesetzt. Schließlich werden die zertifizierten PE- und PA-Kreislaufpolymere zu einer Multibarrierefolie verarbeitet, die als Darmmaterial für eine Vielzahl von Fleischprodukten dient. Alle der recycelten Materialien innerhalb der Wertschöpfungskette verfügen über die weltweit anerkannte ISCC-Plus-Zertifizierung und erfordern keine Neu-Qualifikation.