Produktionserwartungen im verarbeitendem Gewerbe im Oktober und November 2020. (Bildquelle: Ifo Institut)

Produktionserwartungen im verarbeitendem Gewerbe im Oktober und November 2020. (Bildquelle: Ifo Institut)

„Insbesondere die konsumorientierte Industrie legt eine Verschnaufpause ein. Die Pharmabranche hingegen sieht sich im Aufwind“, sagt Ifo-Experte Klaus Wohlrabe. Die Hersteller pharmazeutischer Erzeugnisse gehen davon aus, dass ihre Produktion kräftig zulegt. Der Indikator stieg auf plus 35 Punkte, nach minus 2 im Oktober. Auch die Produktionserwartungen der Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten bleiben weiterhin auf Expansionskurs.

Die Gummi- und Kunststoffwaren-Hersteller rechnen ebenfalls weiter mit einer Ausweitung der Produktion. Der Indikator fiel auf 17 Punkte, nach 22 im Oktober. Der Indikator der Chemieindustrie bleibt positiv, fällt aber leicht – auf 16 Punkte, nach 18 im Oktober.

Produktionserwartungen im verarbeitendem Gewerbe von 2016 bis 2020. (Bildquelle: Ifo Institut)

Produktionserwartungen im verarbeitendem Gewerbe von 2016 bis 2020. (Bildquelle: Ifo Institut)

Der Index bei den Getränke-Herstellern bleibt negativ. Die Autobauer erwarten wieder schwierige Zeiten. Bei den Herstellern von Leder, Lederwaren und Schuhen fallen Produktionssteigerungen vorerst aus. Ähnliches gilt für die Hersteller von Papier und Pappe. Auch die Bekleidungs- und Nahrungsmittelindustrie wollen ihre Produktion im Vergleich zum Oktober deutlich einschränken. (jhn)