Am schlimmsten trifft es vershiedene Bereiche des Dienstleitungssektors: 86 % der Reisebüros und-veranstalter sowie 76 % der Hotels und 62 % der Gaststätten fühlen sich derzeit bedroht, wie Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen, berichtet. In der Werbebranche sehen sich 27 % gefährdet, bei Speditionen sind es knapp 14 %. Die IT-Dienstleister mit 5 % und die Rechts-und Steuerberater mit 3 % liegen am unteren Ende der Skala. Im Schnitt betrifft die Existenzgefährdung die Dienstleister zu 19 % (Juni: 27 %).

Im Handel sind es 14 % (Juni: 18 %), dabei derzeit im Einzelhandel 18 und im Großhandel 10 Prozent.

Starke Unterschiede im Industriesektor

Die Industrie verzeichnet insgesamt einen Wert von 11 %, im Juni waren es noch 17 %. Besonders betroffen sind derzeit die Metallerzeuger und –verarbeiter mit 34 %, die Druckereien mit 29 %, die Getränkehersteller mit 22 %, die Textilbranche mit 20 % und die Bekleidungsindustrie mit 18 %. Mit einem Wert von 8 % zählen die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren (statistisch gesehen) zu den weniger exitenzbedrohten Industriesegmenten. Nur wenig betroffen fühlen sich die Chemie mit 1 % und die Pharmabranche mit 0 %.

Auf dem Bau liegt der Wert bei 4 %. Dies ist zwar doppelt so hoch wie im Juni, aber immer noch ein niedriges Niveau.