Polifilm Extrusion hat eine Maschinenstretchfolie mit 30 Prozent PCR auf den Markt gebracht. (Bildquelle: Polifilm)

Polifilm Extrusion hat eine Maschinenstretchfolie mit 30 Prozent PCR auf den Markt gebracht. (Bildquelle: Polifilm)

Auf die biobasierten Stretchfolien Poliflexx Green folgt Poliflexx Renate und damit die logische Konsequenz im nachhaltigen Stretchfoliensortiment von Polifilm Extrusion. Das Unternehmen aus Weißandt-Gölzau platziert mit diesem Produkt seine erste polyethylenbasierte (PE) Maschinenstretchfolie mit Post-Consumer-Rezyklatanteil (PCR).

Geforderte Eigenschaften erfüllt

Die in den Stärken 20 und 23 µm erhältliche Folie enthält bis zu 30 Prozent PCR und überzeugt mit einem maximalen Prestretch von 200 Prozent auf allen gängigen Wicklertypen. „Mit Renate haben wir es geschafft eine Stretchfolie zu entwickeln, die trotz Rezyklatanteil den hohen Anforderungen, insbesondere an Dehn- und Durchstoßfestigkeit, gerecht wird.“ kommentiert Hikmet Kalkan Geschäftsbereichsleiter Industrial & Agricultural Films Polifilm Extrusion die Neuentwicklung und spielt dabei auf die besondere Herausforderung beim Einsatz von Rezyklat in Stretchfolien an.

„Bei Rezyklaten sind die Polymerketten gegenüber Neumaterial verkürzt, was sich auf die Funktion der Folie auswirken kann. Dies haben wir bei Renate berücksichtigt und eine ausgewogene Rezeptur mit einem idealen Mischverhältnis erstellt, die den Einsatz von bis zu 30 Prozent PCR ermöglicht, ohne die gewohnte Qualität zu beeinflussen.“, so Kalkan weiter.
Die in der Standardausführung 500 mm breite Maschinenstretchfolie fungiert als Palettenumverpackung ebenso wie als Ladeeinheitensicherung und ist die Lösung für umweltbewusstes und sicheres Einstretchen. Denn das eingesetzte Rezyklat stammt aus aufbereiteten Kunststoffabfällen von Endverbrauchern. Gleichzeitig ist die Folie auf Grund ihrer PE-Basis selbst wieder zu 100 Prozent rezyklierbar und fügt sich damit in das Bild der Kreislaufwirtschaft ein. (sf)