Feierlichen Eröffnungszeremonie (vlnr): Dr. Andrea Gassmann, stellvertretende Institutsleiterin des Fraunhofer IWKS, Prof. Dr. Anke Weidenkaff, Institutsleiterin des Fraunhofer IWKS, sowie Dipl.-Kfm. Andreas Meuer, Vorstand Finanzen und Digitalisierung der Fraunhofer-Gesellschaft. (Bildquelle: Fraunhofer IWKS)

Feierlichen Eröffnungszeremonie (vlnr): Dr. Andrea Gassmann, stellvertretende Institutsleiterin des Fraunhofer IWKS, Prof. Dr. Anke Weidenkaff, Institutsleiterin des Fraunhofer IWKS, sowie Dipl.-Kfm. Andreas Meuer, Vorstand Finanzen und Digitalisierung der Fraunhofer-Gesellschaft. (Bildquelle: Fraunhofer IWKS)

„In Alzenau wird sich die Forschungsarbeit am Fraunhofer IWKS vor allem auf die Themenbereich Bioökonomie und Digitalisierung von Ressourcen konzentrieren. Um Wertstoffe erfolgreich im Kreislauf zu halten, benötigt es nicht nur fortschrittlicher Recyclingtechnologien, sondern auch digitale Tools zur Ressourcenerfassung, -berechnung und für ein Design für Recycling“, sagt Prof. Dr. Anke Weidenkaff, Institutsleiterin des Fraunhofer IWKS. „In den neuen Räumlichkeiten können wir neue Lösungen für wichtige Forschungsfragen finden, die eine nachhaltigere Kreislaufwirtschaft ermöglichen werden und unser bestehendes Know-how in diesem Bereich weiter ausbauen und einen noch größeren Mehrwert für die Industrie in Bayern und darüber hinaus leisten.“

In Alzenau ist ein optisch einzigartiger und funktionaler Forschungsneubau für das Fraunhofer IWKS entstanden. Das neue Büro-, Labor- und Technikumsgebäude erweitert das bestehende Gebäude des Fraunhofer IWKS in Alzenau um rund 2400 m² Nutzfläche und bietet Platz für rund 80 Mitarbeitende. Der Neubau ist nach Richtlinien für nachhaltiges Bauen erstellt worden. Dabei wurden ökonomische, ökologische und soziokulturelle Parameter bei der Bauplanung und -ausführung berücksichtigt und geprüft.

»Wir freuen uns sehr, unser neues Gebäude und insbesondere das Technikum und die Labore zu beziehen. Der innovative Neubau ermöglicht es uns, die Spitzenforschung am Bayerischen Untermain noch weiter voranzutreiben und uns zu einer zentralen Anlaufstelle in Sachen Kreislauf- und Ressourcenmanagement zu etablieren«, berichtet Institutsleiterin des Fraunhofer IWKS, Prof. Dr. Anke Weidenkaff. Gesamtkosten des Neubaus beliefen sich auf 33 Mio. EUR, gefördert des Bundeslands Bayern, des Bundes und der EU. (jhn)