Gerhard Böhm ist Geschäftsführer Vertrieb bei Arburg, Loßburg.

Gerhard Böhm ist Geschäftsführer Vertrieb bei Arburg, Loßburg.

Gerhard Böhm ist Geschäftsführer Vertrieb bei Arburg, Loßburg.

Als traditionsreicher Pionier in der Branche beschäftigen wir uns schon lange intensiv und praxisnah mit der Frage, wie sich durch Digitalisierung die Produktionseffizienz in der Kunststoffverarbeitung steigern lässt. Im Programm ArburgXworld haben wir alle unsere digitalen Produkte und Services sowie das gleichnamige Kundenportal zusammengefasst. Der Arburg Remote Service ist ein wichtiges Tool für den Service. Er bietet zum Beispiel erweiterte Diagnosemöglichkeiten, um Fehler schnell und zielgerichtet beheben zu können. Neu geschaffen haben wir im Zuge von Corona die „remote“ Maschinenabnahme. Dabei geht unser Vertriebsexperte mit Hilfe eines iPads gemeinsam mit dem Kunden das Lastenheft durch. Der Kunde erhält ein ausführliches Protokoll, bevor sein Allrounder schließlich bei ihm vor Ort in Betrieb genommen wird. Neben solch „smarter“ Maschinentechnologie und innovativen Lösungen im Servicebereich kommt dem Kundenportal mit seinen zahlreichen Apps eine Schlüsselposition zu. Für ArburgXworld haben wir vier neue Pakete geschnürt. Darin enthalten ist eine frei zugängliche kostenlose Basislösung mit zentralen Apps sowie kostenpflichtige Leistungen, die zum Beispiel wertvolle Tools zur Steigerung der Maschinenverfügbarkeit und Zugang zu detailreichen Wissensdatenbanken bieten.

 

 

Dr. Stefan Sommer ist Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung bei Günther Heisskanaltechnik, Frankenberg.

Dr. Stefan Sommer ist Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung bei Günther Heisskanaltechnik, Frankenberg.

Dr. Stefan Sommer ist Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung bei Günther Heisskanaltechnik, Frankenberg.

Strukturbasierte Änderungen und Prozessanpassungen im Zuge der Digitalisierung begleiten unser Unternehmen schon seit geraumer Zeit. Sowohl im produzierenden als auch im administrativen Bereich wurden in den letzten Jahren enorme Ressourcen aufgewendet, um Prozesse zu digitalisieren. Ein papierloses Büro bedeutet nicht gleichzeitig ein digitales Büro. Es ist nicht damit getan, keine Drucke mehr zu generieren, wenn der komplette Ablauf über keine entsprechend digitale Infrastruktur verfügt. Hierzu wurden in der Vergangenheit digitale Formulare und selbstentwickelte Plattformen geschaffen, um alle Abteilungen mit digitalen Workflows auszustatten. Sicherlich hat die Corona-Pandemie die Akzeptanz bei allen Mitarbeitern erhöht und auch den Willen zur Veränderung gestärkt. Insbesondere die Geschwindigkeit der Umsetzung von Maßnahmen konnte nachhaltig gesteigert werden. Durch die gute Mitarbeit aller Beteiligten ist es uns gelungen, binnen weniger Tage bis zu 80 Prozent unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem administrativen Bereich die Chance zum mobilen Arbeiten zu ermöglichen. Mobil von zu Hause aus arbeiten, Stand heute, vom Einkäufer über den Vertriebler bis hin zum Konstrukteur, ohne Einbußen von Produktivität oder Erreichbarkeit