Prof. Dr.-Ing. Martin Bastian ist Institutsdirektor des FSKZ in Würzburg. (Bildquelle: FSKZ)

Prof. Dr.-Ing. Martin Bastian ist Institutsdirektor des FSKZ in Würzburg. (Bildquelle: FSKZ)

Prof. Dr.-Ing. Martin Bastian ist Institutsdirektor des FSKZ, Würzburg.

Die Aufgabe, zukunftsträchtige Entwicklungen zu antizipieren und aktiv voranzubringen sowie die jetzt relevanten Themenfelder zu identifizieren, ist auch aus meiner Sicht entscheidend, denn eines ist klar: In vielen Aspekten wird die Welt – konkret auch unsere Kunststoffbranche – mit und nach Corona eine andere sein, als sie es vorher war. Weltwirtschaftliche Rahmenbedingungen wie auch Lebens- und Konsumgewohnheiten jedes Einzelnen haben sich bereits erheblich verändert und dieser Prozess wird sich weiter fortsetzen. Ich möchte beispielhaft einige Entwicklungsfelder hervorheben, auf denen sich das SKZ derzeit intensiv engagiert. Für uns alle ist der Bereich der Gesundheit und Hygiene in den letzten Monaten noch stärker in den Fokus gerückt. Schon seit langem beschäftigen wir uns in unseren Forschungsprojekten beispielsweise mit antibakteriell ausgestatteten Kunststoffen und haben sofort im Frühjahr die Initiative ergriffen zur Entwicklung von speziellen antiviralen, Nanosilber-funktionalisierten Pulverbeschichtungen zur Herstellung von Kunststoffbauteilen und -textilien mit „virenfreien“ Oberflächen. Darüber hinaus ist das SKZ seit Juli offiziell als geeignete Prüfstelle für Corona-Pandemie-Atemschutzmasken durch die Zentralstelle der Länder (ZLS) anerkannt. Wir haben hier sehr schnell auf die stark gestiegene Nachfrage, insbesondere der Kunststoffverarbeite,r nach diesen Dienstleistungen reagiert.

Klaus Geimer ist stellvertretender Geschäftsführer von Dr. Boy, Neustadt-Fernthal.

Klaus Geimer ist stellvertretender Geschäftsführer von Dr. Boy, Neustadt-Fernthal.

 

Klaus Geimer ist stellvertretender Geschäftsführer von Dr. Boy, Neustadt-Fernthal.

Die wesentlichen Weiterentwicklungen erfolgen, wie bereits zuvor erwähnt, im Bereich Digitalisierung und Automation. Dabei sollen unsere Anlagen im Bereich von bis zu 1.250 kN Schließkraft weiterhin einfach zu bedienen sein, zuverlässig mit einer maximalen Produktionsdauer zur Verfügung stehen und durch geringsten Platz- und Energiebedarf zur Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit beitragen. n