Im Rahmen des Forum #CIRCULARVINYL wurden die Pläne für das Nachhaltigkeitsprogramm bis 2030 vorgestellt und diskutiert. (Bildquelle: Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt)

Im Rahmen des Forum #CIRCULARVINYL wurden die Pläne für das Nachhaltigkeitsprogramm bis 2030 vorgestellt und diskutiert. (Bildquelle: Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt)

Vinyl Plus Geschäftsführerin Brigitte Dero blickte auf die Führungsrolle des PVC-Nachhaltigkeitsprogramms im letzten Jahrzehnt zurück. Sie verwies auf die Erfolge bei der Umsetzung wichtiger Nachhaltigkeitsthemen. „Ich bin sehr stolz auf die geleistete Arbeit von Vinyl Plus und dessen Partnern, die alle zur Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung und der Nutzung von PVC beigetragen haben“, so Dero. „Wir engagieren uns entschlossen für die Kreislaufwirtschaft, arbeiten eng mit der Europäischen Kommission zusammen und tragen so aktiv zur Circular Plastics Alliance bei.“

Kirsi Ekroth-Manssila, Head of Unit bei GD Grow, lobte das „Engagement und die proaktive Rolle“ von Vinyl Plus in der Allianz für zirkuläre Kunststoffe. „Vinyl Plus ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Kreislaufwirtschaft Realität werden kann und in 2001 die erste Wertschöpfungskette war, die die Herausforderung angenommen hat, aus einem Problem eine Chance zu machen“, so Ektroth-Manssila. „Bei der Bewältigung der Herausforderungen im Zusammenhang mit den Umweltbelangen von PVC haben Vinyl Plus und die Industrie einen ehrgeizigen und zukunftsorientierten Ansatz entwickelt: die Organisation, die Zusammenarbeit und Kommunikation in der gesamten Wertschöpfungskette, von Herstellern über die Anwender bis hin zum Abfallmanagement“.

Nachhaltigkeitsprogramm 2030

Das Forum war auch Anlass, um das neue derzeit in Entwicklung befindende Nachhaltigkeitsprogramm 2030 zu diskutieren und Rückmeldungen dazu einzuholen. Der Austausch hierüber baute auf einer von Accenture durchgeführten externen Befragung von Interessensvertretern auf. Diese fragte nach den wichtigsten Nachhaltigkeitsfaktoren sowie den Herausforderungen und Möglichkeiten, auf die die PVC-Branche im nächsten Jahrzehnt reagieren muss. Die Teilnehmer beteiligten sich an einer lebhaften Debatte und äußerten ihre Ansichten über die Ausrichtung des Programms sowie zu wichtigen Fragen, wie die Stärkung des Engagements von Vinyl Plus bei Interessensgruppen und die Sicherstellung der langfristigen Nachhaltigkeit von PVC.

Product Label

Das Forum endete mit der Verleihung der Vinyl Plus Product Label, bei der Unternehmen und Partner für ihre PVC-Produkte mit der höchsten Nachhaltigkeitsleistung ausgezeichnet wurden. Bis heute haben zehn Unternehmen das Zertifikat für 112 PVC-Produkte erhalten, die an 18 europäischen Standorten hergestellt werden. Auf der Grundlage klar definierter Nachhaltigkeitskriterien steht das Vinyl Plus Product Label allen PVC-Bauprodukten offen.

Vinyl Plus ist die freiwillige Selbstverpflichtung der europäischen PVC-Branche. Das Programm schafft einen langfristigen Rahmen für die nachhaltige Entwicklung von PVC in der EU-27, im Vereinigten Königreich, in Norwegen und in der Schweiz. (jhn)