Ifo-Schätzungen der Kurzarbeit nach Regionen im September 2020. (Bildquelle: Ifo Institut)

Ifo-Schätzungen der Kurzarbeit nach Regionen im September 2020. (Bildquelle: Ifo Institut)

„In Ländern mit viel Metallverarbeitung, Maschinenbau, Autobauern und Zulieferern wird mehr Kurzarbeit gefahren als anderswo“, sagt Ifo-Arbeitsmarkt-Experte Sebastian Link. In Baden-Württemberg waren 610.000 Menschen, oder 13 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, in Kurzarbeit. Im August waren es noch 773.000 Persosnen, also 16 Prozent. Nordrhein-Westfalen folgte im September mit elf Prozent und 784.000 Kurzarbeitern. In Rheinland-Pfalz und im Saarland arbeiten ebenfalls elf Prozent in Kurzarbeit, also 193.000 Beschäftigte. Dieser Prozentsatz entspricht dem Bundesdurchschnitt.

Unterdurchschnittlich Kurzarbeit fuhren Unternehmen in Niedersachsen und Bremen, Hessen, Schleswig-Holstein und Hamburg mit jeweils zehn Prozent. Es folgten Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit neun Prozent. Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zählten mit acht Prozent die geringste Quote. (jhn)