Borealis nutzt in seinen belgischen Werken künftig Windkraft des Offshore-Windpark Mermaid. (Bildquelle: Otary_internetsize)

Borealis nutzt in seinen belgischen Werken künftig Windkraft des Offshore-Windpark Mermaid. (Bildquelle: Otary_internetsize)

Durch die Aufstockung des Anteils an erneuerbarem Strom am Gesamtenergieverbrauch von Borealis Produktionsanlagen in Belgien setzt der Konzern einen weiteren Schritt in Richtung seines Ziels: Bis zum Jahr 2030 mindestens 50 Prozent des Stromverbrauchs seiner Geschäftsbereiche Polyolefine und Wasserstoff und Energie aus erneuerbaren Quellen zu decken. Der erneuerbare Strom, der im Rahmen dieser Vereinbarung produziert wird, soll Borealis indirekte Kohlendioxidemissionen in den belgischen Betrieben des Unternehmens um rund 20.000 Tonnen pro Jahr senken.

Eneco liefert die Energie direkt vom neu errichteten Offshore-Windpark in der Nordsee, Mermaid. Mit seinen 28 Turbinen verfügt der Windpark, der mit Ende 2020 vollständig einsatzbereit sein wird, über eine Gesamtkapazität von 235 MW. Mermaid soll folglich in der Lage sein, Energie in der Höhe des Jahresverbrauchs von 230.000 belgischen Haushalten zu liefern. Eneco hat einen Exklusivvertrag mit Mermaid über den Bezug des dort generierten Ökostroms. Die Vereinbarung mit Borealis ist die dritte Abnahmevereinbarung mit einem Konzern, die Eneco in Belgien abgeschlossen hat.

„Dank der Einigung mit Eneco rückt Borealis seinen ambitionierten Energie- und Klimazielen, die das Unternehmen im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt, ein weiteres Stück näher“, erklärt Martijn van Koten, Borealis Executive Vice President Base Chemicals & Operations. „Der Abnahmevertrag mit Eneco ist das jüngste Beispiel für unseren Beitrag zu einer klimaneutralen Zukunft, in der wir weiterhin im globalen Markt wettwebewerbsfähig bleiben wollen. Dies unterstreicht, dass wir stets neue Wege finden, um unser Leben noch nachhaltiger zu machen.“ (jhn)