Architekt Stefan Redle übergibt den symbolischen Schlüssel in Form eines Lau-gengebäcks an Johannes Remmele (links im Bild). (Bildquelle: Südpack)

Architekt Stefan Redle übergibt den symbolischen Schlüssel in Form eines Lau-gengebäcks an Johannes Remmele (links im Bild). (Bildquelle: Südpack)

Der Bau des neuen Werks in Erolzheim ist nach der Inbetriebnahme des Standorts in Schwendi Mitte des Vorjahres ein weiteres, klares Bekenntnis von Südpack zur Region Oberschwaben. Die Unternehmensgruppe ist in der Region fest verwurzelt, aber auch mit sieben Produktionsstandorten und 20 Niederlassungen weltweit gut aufgestellt.

Gute Verkehrsanbindung

Der neue Standort dient dabei mit rund 6.700 Palettenplätzen nicht nur als Lager für Mutterrollen – hier findet auch die spezifische Konfektionierung derselben statt. „Durch die Inbetriebnahme unseres Logistikzentrums in Erolzheim konnten wir unsere bisherigen, verschiedenen Lager an einem Ort bündeln, wodurch wir nicht nur die Effizienz der Fertigungs- und Lieferkette verbessern, sondern zugleich das Stammwerk in Ochsenhausen signifikant entlasten“, erklärt Erik Bouts, CEO von Südpack. Hierzu tragen auch die gute Infrastruktur der Gemeinde und vor allem die direkte Verkehrsanbindung des Standorts Erolzheim zur A7 bei.

PIR-Recycling

Dass Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortung beim Folienhersteller in allen Facetten gelebt werden, zeigt sich nicht nur bei den Baumaßnahmen und in den Logistikprozessen, sondern auch im Engagement des Folienherstellers hinsichtlich einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Ein wegweisender Schritt hierfür ist auch das intelligente Wertstoffkonzept, das in Erolzheim implementiert wurde. In diesem Prozess werden Randstreifen sowie weitere Schneidabfälle konsequent getrennt, gesammelt und anschließend im Werk in Schwendi der Verwertung durch Regranulierung zugeführt. Diese finden dann wiederum Anwendung beim Herstellen von neuen, hoch-performanten Folien. „Wir betrachten diese Folienabfälle als eine wertvolle Ressource, die nicht verschwendet werden darf. Daher führen wir unseren gesamten Industrieabfall dem Recycling zu und können somit interne Kreisläufe schließen“, bilanziert Erik Bouts. (sf)