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 In-Mould-Labeling für Joghurtbecher

Ein X-Series Mini-Modula Kompakt-Roboter zeigt eine In-Mould-Labeling -Anwendung (IML) für Joghurtbecher. (Bildquelle: Campetella(

Ein X-Series Mini-Modula Kompakt-Roboter zeigt eine In-Mould-Labeling -Anwendung (IML) für Joghurtbecher. (Bildquelle: Campetella)

Ein X-Series Mini-Modula Kompakt-Roboter von Campetella zeigt eine In-Mould-Labeling-Anwendung (IML) für Joghurtbecher mit vier Kavitäten. Der Side Entry Roboter ist mit einer schnellen und kompakten Horizontal-Achse ausgerüstet für das Einlegen der Label und Entnahme der Joghurtbecher aus dem Werkzeug. Abgestapelt werden die Becher mit der Öffnung nach unten auf dem Förderband. Herausragend ist die extrem kleine Stellfläche. Der neue X-Series CO1 top-entry-Roboter mit drei servomotorisch angetriebenen Achsen übernimmt die Becherstapel zur Ablage in einer Lagerbox. Den Abtransport der Boxen zum Fertigwarenlager übernimmt ein selbstfahrender Omron AMR, ein autonomer mobiler Roboter.

Die Gesamtanlage besteht aus einer Arburg Allrounder 570 HP Hybrid-Spritzgießmaschine mit 1.800 kN Schließkraft und einem 4-Kavitäten-Werkzeug von Simon aus Frankreich. Mit einer Gesamtzykluszeit von 2,0 Sekunden und einer Roboter-Eingriffszeit von gerade einmal 0,5 Sekunden. Für das Labeling ist der italienische Label-Hersteller Viappiani zuständig.

Hochgeschwindigkeitsroboter in der Produktion von Frischkäseschalen

Ein X-Series Mini-Modula Hochgeschwindigkeits-Roboter (Side Entry) kommt für die Produktion von IML-Frischkäseschalen zum Einsatz. (Bildquelle: Campetella)

Ein X-Series Mini-Modula Hochgeschwindigkeits-Roboter (Side Entry) kommt für die Produktion von IML-Frischkäseschalen zum Einsatz. (Bildquelle: Campetella)

Ein X-Series Mini-Modula Hochgeschwindigkeits-Roboter (Side Entry) von Campetella kommt für die Produktion von IML-Frischkäseschalen zum Einsatz in einem 4-Kavitäten-Werkzeug von Bazigos. Vier Mevisco-Kameras überwachen die Produktqualität inline. Der servomotorisch angetriebene Label-Feeder legt das 5-Seiten-Viappiani-Label ein. Die Schalen werden anschließend mit der Öffnung nach unten auf dem Förderband abgestapelt. Der Campetella X-Series Spin3 Scara-Roboter legt die Verpackungsstapel in einer Transportbox ab. Ein weiterer Omron AMR transportiert die gefüllten Transportboxen ab. Die gesamte Automation ist an einer Arburg 630 H Hybrid-Spritzgießmaschine mit 2.300 kN Schließkraft im Einsatz, mit einer Zykluszeit von vier Sekunden, wobei die Roboter-Eingriffszeit nur 0,8 Sekunden beträgt. Die Granulatversorgung erfolgt über Moretto-Peripheriegeräte.

Die Gewichtsreduzierung durch das Verwenden spezieller Leichtbau-Materialien aus der Luft- und Raumfahrt ermöglicht kurze Zykluszeiten. Hohe Präzision und hochwertige Komponenten sollen für hohe Verfügbarkeit bei extrem kurzen Zykluszeiten sorgen.

40 Besucher täglich

Ab dem 1. Oktober 2020 zeigt Campetella zwei Exponate mit der gesamten Bandbreite der Automatisierungs-Kompetenz. (Bildquelle: Campetella)

Ab dem 1. Oktober 2020 zeigt Campetella zwei Exponate mit der gesamten Bandbreite der Automatisierungs-Kompetenz. (Bildquelle: Campetella)

Der erste Campetella Calling-Tag am 01. Oktober 2020 beginnt um 10 Uhr mit einer 25-minütigen Multimedia-Präsentation über das Unternehmen, seine Experten-Teams, seine Kompetenzen und Potentiale im Bereich der Fertigungsautomation. Besucher – aus Sicherheitsgründen maximal 40 pro Tag – haben anschließend die Gelegenheit, die Produktionsbereiche zu besichtigen. Sie können dort nachzuvollziehen, wie Roboter-Konstruktionen in der Praxis entstehen, montiert und getestet werden. Die Gäste können die Arbeit der zwei IML-Anlagen live verfolgen. Campetella’s Experten stehen allen Anwesenden zur Beantwortung ihrer Fragen zur Verfügung.

„Wir haben die vergangenen Monate genutzt, um Roboter-Neuentwicklungen zur Serienreife zu bringen“, erläutert Elia Campetella. „Schwerpunkte sind Reduzierung der Stellfläche, Präzision, Geschwindigkeit mit standardisierten Lösungskonzepten.“ (jhn)