„Die Ankündigung unseres zweiten Anlagenprojekts, weniger als zwei Jahre nachdem wir die kommerzielle Produktion in unserer ersten Anlage in Thailand aufgenommen haben, zeigt unser Engagement für die Entwicklung von PLA-Biokunststoffen und unser Bestreben, weltweit führend bei PLA zu werden“, kommentiert Stéphane Dion, CEO von Total Corbion PLA mit Hauptsitz in Gorinchem, Niederlande. Nach seinen Angaben handelt es sich um die erste Milchsäure-zu -PLA-Anlage im kommerziellen Maßstab, die in Europa in Betrieb geht.

„Biokunststoffe sind eine großartige Ergänzung“

An dem Total-Standort Grandpuits in Frankreich soll Europas größte PLA-Anlage entstehen. (Bildquelle: Total Corbion PLA)

An dem Total-Standort Grandpuits in Frankreich soll Europas größte PLA-Anlage entstehen. (Bildquelle: Total Corbion PLA)

„Wir freuen uns sehr bekannt zu geben, dieses zweite PLA-Anlagenprojekt in Grandpuits, Frankreich, auf der neuen ‘Zero petrol platform‘ von Total zu bauen und damit unsere erfolgreiche Partnerschaft mit Corbion zu stärken“, sagt Bernard Pinatel, President Refining & Chemicals bei Total. „Dies steht voll und ganz im Einklang mit der Strategie von Total, sich innovativ im Bereich der Kreislaufwirtschaftslösungen zu engagieren und zu wachsen. Biokunststoffe sind eine großartige Ergänzung, um die steigende Nachfrage nach Polymeren zu befriedigen und gleichzeitig dazu beizutragen, die End-of-Life Bedenken zu verringern.“  Olivier Rigaud, CEO des Joint-Venture-Partners Corbion, ergänzt: In unserer kürzlich veröffentlichten Strategie ‘Advance 2025‘ ist eines unserer Ziele, zusammen mit Total zum Marktführer für PLA zu werden. Mit dieser neuen Anlage sind wir auf dem besten Weg, dieses Ziel zu erreichen.“ Für das Projekt sind Gesamtinvestition von etwa 200 Mio. EUR budgetiert. Corbion wird weiterhin der Lieferant der Milchsäure sein.

Die Funktionsmerkmale von PLA hinsichtlich des biologischen Abbaus und Kompostierbarkeit machen es zum Material der Wahl für eine Vielzahl von Märkten und Anwendungen, darunter Verpackungen für frisches Obst und Gemüse, Einwegbesteck und -geschirr, langlebige Konsumgüter, Spielzeug sowieden 3D-Druck.

Das Projekt unterliegt weiterhin dem Informations- und Konsultationsprozess der zuständigen Arbeitnehmervertretungen in Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen.