Projektleiter Lins, Geschäftsführerin Katharina Rhomberg (beide Fries) und Oswald Wolf  von Software Lotse (v.li.). (Bildquelle: Software Lotse)

Projektleiter Lins, Geschäftsführerin Katharina Rhomberg (beide Fries) und Oswald Wolf von Software Lotse (v.li.). (Bildquelle: Software Lotse)

Das von Software Lotse begleitete ERP-Auswahlverfahren wurde mehrstufig aufgebaut. Nach dem Projekt-Kick-off fand eine umfassende Analyse der Geschäftsprozesse statt, aus der die detaillierten Anforderungen abgeleitet wurden. Im nächsten Schritt erstellte Wolf ein auf den Kunststoffverarbeiter maßgeschneidertes Lastenheft. Die Softwareanbieter wurden anschließend zu Produktdemonstrationen eingeladen, um die ERP-Systeme eingehend zu bewerten. Das Beratungsmandat beinhaltete auch die Unterstützung bei den Vertragsverhandlungen. Katharina Rhomberg, Geschäftsführerin Fries Kunststofftechnik, zieht ihr Resümee: „Es war die einzig richtige Entscheidung sich professionell in der ERP Auswahl begleiten zu lassen. Durch die Erfahrung von Herrn Wolf konnten wir sehr strukturiert an eine sorgfältige Auswahl des ERP-Anbieters herangehen.“

Hohe Ansprüche

Die umfassende Produktpalette und die besonderen Anforderungen der Kunststoffbranche legen die Messlatte für ein ERP-System sehr hoch. Die ERP-Anforderungen von Fries betreffen unter anderem die generelle Effizienz der Geschäftsprozesse, die Verwaltung von Varianten, das Qualitätswesen, die Produktrückverfolgbarkeit, den barcodegestützten Materialfluss und die Kostenrechnung.

Das Unternehmen Fries wurde 1896 als papierproduzierender Zulieferer der Textilbranche gegründet und hat sich seither mehrmals grundlegend gewandelt. Fries produziert und vertreibt ein sehr breites Produktspektrum. Das Segment Geschirrspülkörbe beinhaltet ein ausgeklügeltes Baukastensystem von gewerblichen Gastronomiespülkörben für die Aufbewahrung, den Transport und das Spülen von Gläsern und Geschirr. Diese sind weltweit in renommierten Hotels im Einsatz. Dagegen werden die Fries Industriekörbe zum Reinigen und Lagern von technischen Bauteilen von namhaften Automobilzulieferern und Metallverarbeitern eingesetzt. Im Produktsegment Verpackungen werden Fässer, Kanister, Eimer und Dosen für die Lebensmittel-, Pharma- und Chemieindustrie, insbesondere auch im Bereich Gefahrgut und explosive Stoffe hergestellt. Mehrwegbecher für Großveranstaltungen wie Rockkonzerte, Festivals oder Fußballspiele in der deutschen Bundesliga, werden von der deutschen Tochterfirma Cup Concept vertrieben.  Alle genannten Produkte werden am Firmensitz in Sulz durch Spritzgießen und Extrusionsblasformen gefertigt. (sf)