Die Bundesregierung berief Dr. Klaus Schäfer in den nationalen Wasserstoffrat. (Bildquelle: Covestro)

Die Bundesregierung berief Dr. Klaus Schäfer in den nationalen Wasserstoffrat. (Bildquelle: Covestro)

Die chemische Industrie hat in ihrer Roadmap 2050 den Weg der Branche zur CO2-Neutralität aufgezeigt. Die Erzeugung und Nutzung von klimafreundlichem Wasserstoff zum Herstellen chemischer Produkte spielt darin eine zentrale Rolle. Covestro verfolgt zudem das Ziel, sich vollständig auf die Kreislaufwirtschaft auszurichten. Auch hierbei kommt Wasserstoff eine hohe Bedeutung als Energieträger und alternativer Rohstoff zu.

Das Unternehmen ist ein sehr großer Hersteller von Werkstoffen auf dem Gebiet der Elektrochemie, bei der wichtige Ausgangsstoffe für die Kunststoffproduktion erzeugt werden. Das Unternehmen fördert die Entwicklung von Technologien zum Nutzen von Wasserstoff in der industriellen Produktion und  beteiligt sich an der Entwicklung von Speicher- und Transportlösungen für den Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur.

Das große Ganze sehen

„Die chemische Industrie hat großes Interesse daran, die Energiewende mit ihrem Know-How und ihren Ideen zu unterstützen“, so Dr. Schäfer. „Ich freue mich sehr, das Fachwissen unserer Branche einbringen zu können, damit Deutschland und Europa beim Thema Wasserstoff an der Spitze bleiben.“ Der promovierte Physiker sieht Technologieoffenheit und eine umfassende Analyse der Potenziale für das Erzeugen und Nutzen von Wasserstoff als Grundlage. Auch verwandte Fragen wie der notwendige Ausbau erneuerbarer Energien  müssten dabei eine Rolle spielen.

Der Nationale Wasserstoffrat wurde im Rahmen der im Juni 2020 vom Bundeskabinett verabschiedeten Nationalen Wasserstoffstrategie ins Leben gerufen. Die insgesamt 26 Experten stammen unter anderem aus den Bereichen Forschung, Industrie und Verkehr. Sie sollen Vorschläge und Handlungsempfehlungen zum Umsetzen und Weiterentwickeln der Wasserstoffstrategie erarbeiten. (sf)