Impact-Schaden eindeutig detektiert: C-Scan einer Wabenkonstruktion (Bildquelle: Sonotec)

Impact-Schaden eindeutig detektiert: C-Scan einer Wabenkonstruktion (Bildquelle: Sonotec)

Die Komplettlösung Sonoair R&D von Sonotec, Halle, besteht aus Scanner, Prüfköpfen, Industrierechner sowie Spezialsoftware und ist für die spezifischen Anforderungen von Entwicklungs- und Prüflabors in Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen, aber auch für industrielle Anwendungen etwa im Kunststoffbereich konzipiert. Das System entstand in Kooperation mit dem Forschungszentrum Ultraschall, Halle. Es eignet sich für die Detektion von Grenzflächenfehlern, den Nachweis von Inhomogenitäten, Fehlstellen, Lücken, Rissen und Einschlüssen sowie anderen Mängeln von Formteilen und Halbzeugen aus Kunststoff, bei denen eine Prüfung mit Koppelmittel zerstörungsfrei unmöglich oder zu aufwändig wäre. Auch carbon- und glasfaserverstärkte Materialien, andere Mehrschichtverbunde, geschäumte Kunststoff- oder Sandwichbauteile oder Klebeverbindungen lassen sich auf Delaminationen, Lufteinschlüsse, Kissing Bonds und Impactschäden sicher prüfen. Selbst bei Gummi, Keramiken, Beton, Holz sowie Wabenstrukturen ist eine Ultraschallprüfung mit der Prüfanlage möglich. Das Verfahren ist deutlich empfindlicher als andere kontaktlose Ultraschall-Prüfmethoden. Die besondere Empfindlichkeit resultiert aus der sehr hohen Sendeleistung der Prüfsignale bei Spannungen bis 800 Volt in Kombination mit einer massiven Verstärkung der mit sehr geringem Eigenrauschen empfangenen Signale unter 1 nV/√Hz. Selbst bei stark ausgeprägter Dämpfwirkung werden nun auch bei Kunststoffen eindeutige, reproduzierbare Messergebnisse gesichert, ohne das Prüfmaterial zu verändern. Neben der Stärke der Signale können nun auch charakteristische Abweichungen der Signalform erfasst werden, die Rückschlüsse auf die Spezifik von Fehlern zulassen.