Das Bild zeigt einen 3D-gedruckten Prototypen einer Kabeltülle zur Herstellung im Spritzgussverfahren. Sowohl der Spritzgussprozess als auch die mechanische Auslegung des Bauteils kann mit der Simulation unterstützt werden. (Bildquelle: BASF)

Das Bild zeigt einen 3D-gedruckten Prototypen einer Kabeltülle zur Herstellung im Spritzgussverfahren. Sowohl der Spritzgussprozess als auch die mechanische Auslegung des Bauteils kann mit der Simulation unterstützt werden. (Bildquelle: BASF)

Eine Besonderheit der Simulation ist die Möglichkeit, neben der Erstbelastung des Bauteils auch dessen zyklische Belastung darzustellen. Zu den typischen Eigenschaften von Elastomeren gehört die Spannungserweichung, die sich bei einer zyklischen Belastung bemerkbar macht. Für eine aussagekräftige Simulation ist die Berücksichtigung dieses Werkstoffverhaltens unabdingbar. Das Simulationstool ermöglicht die präzise Darstellung der Spannungserweichung bei einem zyklischen Belastungsverlauf. Die Simulation setzt in der Regel jedoch bereits bei der Erstverarbeitung an und liefert etwa für das Stadium des Spritzgießens genaue Prognosen für das Verzugsverhalten unter Berücksichtigung des komplexen viskoelastischen Verhaltens der Werkstoffe.