Im Dialog mit Medizinern sollen deren Bedürfnisse ermittelt und ihnen Möglichkeiten des 3D-Drucks aufgezeigt werden. (Bildquelle: SKZ)

Im Dialog mit Medizinern sollen deren Bedürfnisse ermittelt und ihnen Möglichkeiten des 3D-Drucks aufgezeigt werden. (Bildquelle: SKZ)

Im Rahmen einer eintägigen Fachtagung „3D-Druck: Was Mediziner erwarten – Fragen aus dem Klinikalltag“ sollen die Lösungssucher aus der Medizin mit Problemlösern aus der Industrie (Maschinenbauern, Konstrukteuren, Materialexperten) auf dem Gebiet des 3D-Drucks zusammen gebracht werden. „Wir erhoffen uns dadurch starke Impulse für beide Seiten“, betont SKZ-Bereichsleiter Spritzgießen und Additive Fertigung Georg Schwalme. „Wir wollen hier einerseits die aktuellen Möglichkeiten und Entwicklungen im 3D-Druck präsentieren und erhoffen uns zugleich kreativen Input aus der Medizin.“ Dazu gehört unter anderen eine Erläuterung von medizinischen Problemen und Herausforderungen, die die Kunststofffirmen zur Lösungssuche und zu neuen Ideen und Entwicklungen anregen soll.

Was möglich ist

Vom Einsatz des 3D-Drucks in der Unfallchirurgie sowie der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, über den Einsatz in der Orthopädie, den 3D gedruckten Knochen- und den individuellen Beckenteilersatz bis hin zu additiv gefertigten Kopforthesen, additiven Fertigungstechniken und der epiduralen Punktion wird ein breites Spektrum an aktuellen Einsatzfeldern des 3D-Drucks in der Medizin beleuchtet und Fragen aus dem Klinikalltag erörtert. Am Ende der Tagung zeigt Tagungsleiter Prof. Dr. Jürgen Groll vom Lehrstuhl für Funktionswerkstoffe der Medizin und der Zahnheilkunde am Universitätsklinikum Würzburg einen Ausblick in die Forschung. Als Leiter des EFRE-Projekts „Bio3D Druck“ und Sprecher des SFB/TRR gibt er auch einen Ausblick über Biodruck, Biofabrikation und Biotinten. (sf)