Helle Lasermarkierungen auf dunklen und tiefschwarzen Polyoxymethylen (Bildquelle: Lifocolor)

Helle Lasermarkierungen auf dunklen und tiefschwarzen Polyoxymethylen (Bildquelle: Lifocolor)

Voraussetzung für eine Lasermarkierung ist die Umwandlung von Laserenergie in Wärme auf der Oberfläche des zu beschriftenden Kunststoffteils. Da zahlreiche Kunststoffe im Bereich von nahem infrarotem Licht keine Laserstrahlung absorbieren können, ist es essenziell, das Polymer durch Zugabe eines Additivs für den Laser zu sensibilisieren. Dabei reagieren verschiedene Rohpolymere, Farbmittel und sonstige Additive sehr unterschiedlich und es ist wichtig, das passende Additivbatch auf das jeweilige einzusetzende Polymer abzustimmen. Einige Polymere können unter bestimmten Bedingungen ohne Laseradditive beschriftet werden. Andere hingegen benötigen spezielle Zusatzstoffe, um eine möglichst kontrastreiche Beschriftung zu ermöglichen. Mit Lifolas M bietet Lifocolor, Lichtenfels, ein Sortiment von 18 maßgeschneiderten Laseradditiv-Produkten als Serie an. Das neu entwickelte Lifolas M Schwarz 112031 auf POM-Basis und das Lifolas M Schwarz 114031 PA für Polyamide erreichen eine nahezu reinweiße Farbqualität auf tiefschwarzem Untergrund und beinhalten somit bereits auch die schwarze Basiseinfärbung. Das enthaltene Laseradditiv sorgt damit für einen einzigartigen strahlenden Kontrast. Die Neuentwicklung wird in der Regel mit zwei Prozent beigemischt und erweitert durch seine EG 10/2011- und FDA-Konformität auch die Einsatzmöglichkeiten für Geräte, Gefäße oder Verpackungen, die in Kontakt mit Lebensmitteln stehen. Die 17 ergänzenden Additivpräparationen des Sortiments eignen sich für zwölf weitere Kunststoffarten, dunkler Beschriftung auf hellem Untergrund oder auch Beschriftungen auf transparenten Anwendungen.