Ab Januar 2021 ist das neue Duale System der Schwarz Gruppe bundesweit aktiv. (Bildquelle: PreZero)

Ab Januar 2021 ist das neue Duale System der Schwarz Gruppe bundesweit aktiv. (Bildquelle: PreZero)

Die Schwarz Gruppe, zu der neben PreZero, Neckarsulm, auch die Einzelhandelsunternehmen Kaufland und Lidl gehören, hat nach eigener Auskunft schon früh Verantwortung für die eigenen Abfall- und Wertstoffströme übernommen. Mit dem eigenen Dualen System setze man nun einen weiteren bedeutenden Schritt in Richtung geschlossener Wertstoffkreisläufe innerhalb der gesamten Unternehmensgruppe, heißt es in der Mitteilung weiter.
„Unser erklärtes Ziel ist es, möglichst viele Wertstoffe wieder in den Kreislauf zurückzuführen. Dies gewährleisten wir mit unserem Umweltdienstleister PreZero mit eigenen Kapazitäten entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Abfall- und Recyclingmanagement“, sagt Dietmar Böhm, der aktuelle Geschäftsführer von PreZero Dual.. Mit einem eigenen Dualen System übernehme man selbst Verantwortung für die von der Schwarz Gruppe in Verkehr gebrachten Verpackungen und leiste gleichzeitig einen aktiven Beitrag dazu, das werkstoffliche Recycling voranzutreiben.

Beachtliche Marktanteile

Aktuell werden bei PreZero Dual Verkaufsverpackungen von Kaufland und Lidl sowie von rund 700 zugehörigen Lieferanten lizensiert. Damit hat PreZero Dual aktuell – in den sieben Bundesländer Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Thüringen – für das dritte Quartal 2020 Marktanteile von insgesamt 10,6 Prozent Leichtverpackungen, 8,3 Prozent Glas und 5,1 Prozent Papier-Pappe-Karton (PPK). Ab 2021 soll das System  durch weitere Lizenznehmer erweitert werden.