Nach der Fertigstellung des Parkhauses wird auf dem derzeitigen Parkplatzgelände das Entwicklungszentrum errichtet. (Bildquelle: Fanuc)

Nach der Fertigstellung des Parkhauses wird auf dem derzeitigen Parkplatzgelände das Entwicklungszentrum errichtet. (Bildquelle: Fanuc)

Der Ausbau in Neuhausen, wo die Deutschland-Zentrale und einige europaweite Funktionen angesiedelt sind, wird schrittweise über drei Jahre vorangetrieben. In einem ersten Bauabschnitt entsteht auf einem zugekauften Gelände ein mehrstöckiges Parkhaus mit 270 Stellplätzen. Es wird mit einer Photovoltaikanlage sowie mit E-Ladestationen ausgestattet. Die Bauarbeiten für das Parkhaus haben im August 2020 begonnen, die Fertigstellung ist im Frühjahr 2021 geplant.

Entwicklungszentrum für Europa

In einem zweiten Schritt wird auf dem bisherigen Parkplatzgelände das europäische Entwicklungszentrums errichtet. Der Neubau soll die bestehenden Kapazitäten für Versuchsreihen und für die Entwicklung anwenderspezifischer Applikationen in Neuhausen stark ausweiten. Konferenzräume und Büroarbeitsplätze werden das Technikum ergänzen. Nach der geplanten Fertigstellung 2023 bietet das Entwicklungszentrum Platz für 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Unternehmen ist seit fast 30 Jahren in Neuhausen ansässig und wächst stetig. Erst 2016 wurde an der Bernhäuser Straße 36 eine Trainingsakademie mit einem Gästehaus für Kursteilnehmer sowie Büroräumen eingeweiht. In der Akademie werden Anwender an den CNC-Steuerungen, Industrierobotern und Maschinen des Unternehmens weitergebildet.
„Wir halten an unserem langfristigen Ziel fest, den Standort Neuhausen konsequent auszubauen“, sagt Ralf Winkelmann, Geschäftsführer Fanuc Deutschland. Weltweit beschäftigt das Unternehmen mit Hauptsitz in Japan mehr als 7.000 Mitarbeiter bei einem globalen Umsatz von umgerechnet 4,2 Mrd. EUR im vergangenen Geschäftsjahr. (sf)