Schlauchbeutelfolie hat die Jury überzeugt. (Bildquelle: Südpack)

Schlauchbeutelfolie hat die Jury überzeugt. (Bildquelle: Südpack)

Pure steht dabei für alle Verbundfolien, bei denen eine mehrheitliche stoffliche Komponente einer Polymerfamilie zugeordnet ist. Die neuen PurePP Produkte nutzen Polypropylen (PP) und bieten dieselben Schutz- und Convenience-Funktionen wie Verbundmaterialien aus unterschiedlichen Polymeren. Ihre bereits von führenden Instituten bestätigte Recyclingfähigkeit und der gegenüber der Standardverpackung deutlich geringere Materialverbrauch machen sie zu besonders ressourcenschonenden Lösungen. „Die Pure-Line ist das Ergebnis intensiver Entwicklungsarbeit und ein gutes Beispiel dafür, wie wir bewährte Verpackungskonzepte neu und vor allem deutlich nachhaltiger denken können“, erklärt Carolin Grimbacher, geschäftsführende Gesellschafterin der Südpack Gruppe, die auch für den Bereich Forschung und Entwicklung verantwortlich zeichnet.

Überzeugendes Folienprogramm

Die Folienverbunde zeichnen sich durch eine gute Transparenz, einen breiten Siegelbereich und eine exzellente Sauerstoffbarriere aus. Damit Verarbeiter nicht auf die funktionellen Eigenschaften ihrer bisherigen Folien verzichten müssen, bietet die Produktfamilie unterschiedliche Lösungen für unterschiedlichste Anforderungen: Für das Verpacken in Schlauchbeuteln steht mit Flow Pack PurePP eine Folie zur Verfügung, die dank ihrer guten Siegelfähigkeit selbst bei hohen Taktzahlen auf allen gängigen Schlauchbeutelmaschinen schnell und effizient verarbeitet werden kann. Für die Herstellung von Tiefziehverpackungen bietet das Portfolio der Pure Line die vielseitig einsetzbare Weichfolie Multifol PurePP und die mit hervorragenden Wiederverschlusseigenschaften ausgestattete Multipeel PurePP, die bereits den „PackTheFuture“ Award in der Kategorie „Save Food“ gewonnen hat. Die Folien sind aufgrund ihrer sehr guten Tiefzieh- und Siegelfähigkeit auf allen gängigen Tiefziehverpackungsmaschinen einsetzbar. Je nach Anforderung erlaubt das Konzept dabei die Herstellung von MAP- oder von Vakuumverpackungen. Beim Design bieten die Lösungen zudem einen denkbar großen Gestaltungsspielraum – sie können wahlweise im Flexo- und Tiefdruck bedruckt werden.

Nachhaltiges Verpackungskonzept

Mit dieser Folie sind neuartige Verpackungskonzepte realisierbar. (Bildquelle: Südpack)

Mit dieser Folie sind neuartige Verpackungskonzepte realisierbar. (Bildquelle: Südpack)

Bei den beiden für den Deutschen Verpackungspreis eingereichten Verpackungskonzepten handelt es sich exemplarisch um eine Schlauchbeutel- sowie eine Tiefziehverpackung für frisches Hackfleisch, basierend auf dem Pure Line Folienprogramm. Mit Flow Pack PurePP für das Verpacken in Schlauchbeuteln und Multifol PurePP für das Herstellen von Tiefziehverpackungen stehen somit zwei unterschiedliche Verpackungskonzepte beziehungsweise Verpackungstechnologien als Ersatz für vorgefertigte PP-Trays zur Wahl, wie sie bislang bevorzugt für solche Anwendungen genutzt werden. „Mit der Entwicklung der Pure Line ist es uns gelungen, den material- und ressourcenintensivsten Teil einer typischen Standardverpackung durch ein neues, deutlich nachhaltigeres Konzept zu ersetzen, das insbesondere für das Verpacken von Frischfleisch breite Anwendung im Markt finden kann“, erklärt Carolin Grimbacher.

Deutliche Materialeinsparungen und hoher Produktschutz

Mit den neunen Monofolien kann das Packstoffvolumen deutlich reduziert werden. (Bildquelle: Südpack)

Mit den neunen Monofolien kann das Packstoffvolumen deutlich reduziert werden. (Bildquelle: Südpack)

Im Vergleich zu herkömmlichen Schalenverpackungen lässt sich mit der Flow Pack PurePP eine Materialeinsparung von insgesamt rund 60 Prozent erzielen – für ein Kilogramm Hackfleisch beträgt das Gewicht der Verpackung lediglich etwa 9 Gramm. Die Verpackungsform ist für Hackfleisch zudem eher unkonventionell und sorgt für eine hohe Aufmerksamkeit am POS.

Aber auch bei der Herstellung von Tiefziehverpackungen kann durch die Verwendung von Pure Line Folien das Packstoffvolumen deutlich reduziert werden. Die für den Wettbewerb eingereichte Lösung setzt sich aus einer Multifol PurePP Weichfolie als Unterfolie sowie einer peelfähigen PP-basierten Oberfolie zusammen. Der Materialverbrauch dieses Konzeptes liegt im Vergleich zu Tray-Verpackungen bei etwa 55 Prozent, das Packungsgewicht für ein Kilogramm Hackfleisch beziffert sich auf etwa 10 Gramm.

Beide Folienkonzepte bieten dank ihrer hohen Barriereeigenschaften dieselben hervorragenden Schutzeigenschaften wie die Standardverpackung mit Schale. In beiden Verpackungen bleiben zudem die typische Form und Konsistenz des Hackfleisches erhalten. Der integrierte Antifog-Effekt verhindert dabei das Beschlagen der Verpackung und eröffnet Konsumenten einen klaren Blick auf das Produkt. (sf)