Formteknik hat im Technologiezentrum in Dortmund einen neue NIederlassung gegründet. (Bildquelle: Formteknik)

Formteknik hat im Technologiezentrum in Dortmund einen neue Niederlassung gegründet. (Bildquelle: Formteknik)

Formteknik ist seit 40 Jahren erfolgreich im skandinavischen Markt. Jetzt investiert das Unternehmen in Wachstum in der DACH-Region. Als deutschen Standort hat man sich den rasant wachsenden Technologiestandort Dortmund ausgesucht. Die größte Stadt der Metropolregion Rhein-Ruhr mit Technischer Uni und FH bietet, zusammen mit einer hohen Freizeitqualität, das ideale Umfeld für den neuen Standort. Als Geschäftsführer für Deutschland konnte man Dirk Paulmann gewinnen. Paulmann besitzt beste Reputation und Expertise in der Branche. Er ist gerade dabei sein Team für den deutschsprachigen Markt zusammenzustellen sowie den Standort Dortmund weiter auszubauen.

Expansion in Deutschland und in Dänemark

Derweil laufen in Dänemark die Arbeiten an einem neuen, 1.100m² großen Test- und Validierungszentrum mit Reinraumumgebung. Die Eröffnung folgt im Herbst dieses Jahres. Das Unternehmen entwickelt und baut in Dänemark und Schweden Spritzgießformen von der Entwicklung bis zur schlüsselfertigen Systemlösung. Im Fokus stehen Formen für die Hochvolumenproduktion mit kurzen Produkteinführungszeiten und geringen Folgekosten (TCO). Dies ist durch DFM/ESI-Lösungen, Simultaneous Engineering sowie durch vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) möglich. Formteknik bietet so weltweit Service- und Ersatzteilversorgung über die gesamte Lebensdauer der Form an.

„Unser klarer Fokus liegt auf Formen und Systemen für die Hochvolumen-Produktion von Kunden aus den Bereichen Medizintechnik und Verpackung.“

Zur Risikominimierung hat das Unternehmen eine innovative IoT-Anwendung (Internet of Things) für die weltweite Formüberwachung entwickelt. Die Cloud-Lösung MouldCat und das Formüberwachungssystem MouldBox informieren live und online über den Status der Form und minimieren so das Risiko für den Kunden und vermeiden Ausfallzeiten. „Damit unterstützen wir unsere Kunden aus der produzierenden Industrie bei den Schlüsselthemen Predictive Maintenance und Minimierung von Formstillstandszeiten“, so Paulmann.

Aktuell beschäftigt das Unternehmen 75 Mitarbeiter an drei Standorten in Schweden, Dänemark und Deutschland. Im letzten Jahr wurden über 20 Mio. EUR Umsatz erzielt. In Deutschland laufen die Vorbereitungen hier ebenfalls eine Produktion aufzubauen. (ega)