Dr. Jörg Friedrich, Abteilungsleiter VDMA Bildung, Geschäftsführer VDMA Landesverband Mitte 
(Bildquelle: VDMA )

Dr. Jörg Friedrich, Abteilungsleiter VDMA Bildung, Geschäftsführer VDMA Landesverband Mitte
(Bildquelle: VDMA )

„Mit der hohen Übernahmequote sendet der Maschinen- und Anlagenbau ein starkes Signal an den Nachwuchs: Wir halten auch während der Coronakrise an der beruflichen Ausbildung fest, denn wir brauchen die jungen Leute“, sagt Dr. Jörg Friedrich, Leiter der Bildungsabteilung des VDMA. Gerade in der aktuellen Situation, in der viel über die Perspektiven von jungen Menschen auf dem Arbeitsmarkt spekuliert wird, ist dies eine wichtige Botschaft. „Viele Mitgliedsunternehmen des VDMA sehen es als eine Selbstverständlichkeit an, auch jetzt weiter auszubilden“, betont Friedrich.

Tatsächlich suchen viele Betriebe nach wie vor vergeblich Nachwuchs. „Im Maschinenbau haben wir seit Jahren ein Problem mit unbesetzten Ausbildungsstellen. Das scheint auch in Zeiten von Corona zu gelten”, erläutert der VDMA-Bildungsexperte. Dies zeigen auch die jüngste Umfrage des VDMA Ost und die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Demnach waren im Juli 2020 in den maschinenbaurelevanten Berufen rund 52.000 Ausbildungsstellen der Unternehmen noch unbesetzt. Gleichzeitig waren rund 37.600 Bewerber noch unversorgt. Das ergibt ein Plus von mehr als 14.000 unbesetzten Stellen. (jhn)