Die deutsche Industrie arbeitet sich langsam aus dem Produktionstal heraus. Dies gilt aber nich für alle Branchen. (Bildquelle: Deutsche Messe)

Die deutsche Industrie arbeitet sich stetig aus dem Produktionstal heraus. Dies gilt aber nicht für alle Branchen. (Bildquelle: Deutsche Messe)

Die Autoindustrie plant die Produktion nur geringfügig auszuweiten: Der Index stieg leicht auf 51 Punkte, von 49 im Juni. Die Getränkehersteller planen eine deutlichere  Steigerung. Der Index erreichte 31 Punkte, nach 19 im Juni. Ähnlich positiv sieht es bei den Pharma-Unternehmen aus: Der Index stieg hier auf 23 Punkte, nach 12 im Juni. Auch in der Chemie und bei den Nahrungsmittelherstellern haben sich die Erwartungen verbessert: Der Index stieg im Juli jeweils auf 19 Punkte, von 9 (Chemie) und 17 (Nahrung).

In anderen Branchen haben sich die Erwartungen hingegen eingetrübt: bei den Herstellern von Gummi- und Kunststoffwaren fiel der Index im Juli um 2 auf 5 Punkte. Ebenfalls sank die Stimmung bei den Möbelherstellern, den Herstellern von Druckerzeugnissen sowie den Herstellern von Leder, Lederwaren und Schuhen.

Die Maschinenbauer bleiben pessimistisch gestimmt. Der Index bleibt negativ, stieg aber auf minus 12 Punkte, nach minus 25 im Juni. Auch die Metallerzeuger und -bearbeiter bleiben zurückhaltend, der Index stieg im Juli auf minus 9 Punkte, nach minus 22 im Juni.