Dr. Elmar Degenhart, Continental CEO, am Modell eines vernetzten Fahrzeugs der Zukunft. (Bildquelle: Continental)

Dr. Elmar Degenhart, Continental CEO, am Modell eines vernetzten Fahrzeugs der Zukunft. (Bildquelle: Continental)

Künstliche Intelligenz (KI) wird beispielsweise für die Entwicklung wegweisender Zukunftstechnologien im assistierten, automatisierten und autonomen Fahren benötigt. Nach der aktuellen „TOP500“-Liste der leistungsstärksten Computersysteme der Welt nimmt der neue Supercomputer des Unternehmens den Spitzenplatz in der Automobilindustrie ein. Damit beschleunigt Continental ihre technologisch führende Entwicklung und unterstreicht damit ebenfalls ihre Kernkompetenzen im Bereich Software und Vernetzung sowie in der Architektur von Systemen.

„Software ist der Sauerstoff der Industrie. Wir rechnen weiter mit einem enormen, profitablen Wachstum. Der Grund: Es wird immer mehr Funktionen im Fahrzeug geben“, zeigte sich Dr. Elmar Degenhart, Vorstandsvorsitzender Continental, überzeugt. Damit steige die Wertschöpfung durch Rechnerprogramme. Sie wachse jährlich im zweistelligen Prozentbereich. „Dafür sind wir als Software-Powerhouse mit mehr als 20.000 Software- und IT-Spezialisten bestens aufgestellt“, fügte er hinzu.

So hat sich das Technologieunternehmen zum Beispiel mit der Entwicklung von Hochleistungscomputern – dem digitalen Herzstück moderner Fahrzeuge – schon heute Umsätze von mehr als 3 Mrd. EUR gesichert, gerechnet über die Laufzeit der jeweiligen Automodellreihen. Allein ein einzelner Anwender wird voraussichtlich bis 2022 mehr als 2,5 Mrd. solcher kompakten Hochleistungsrechner erhalten. Damit zählt Continental in diesem Bereich zu den führenden Unternehmen der Branche. Für Volkswagen wurde jüngst ein besonders leistungsstarker Fahrzeugserver entwickelt. Dieser InCar-Application-Server (ICAS1) ermöglicht ein hohes Maß an Fahrzeugvernetzung für die neuen Elektrofahrzeuge der ID-Modellreihe des Autobauers, zum Beispiel eine schnelle und sichere Installation von Sicherheitsupdates via Funkverbindung. Bis 2022 rechnet Continental mit mehr als zehn weiteren Projekten. (sf)