(Bildquelle: LPKF)

Das Abnehmen von Maschinen für Kunden erfolgt bei LPKF nun auch digital per Kamera. (Bildquelle: LPKF)

Im Normalfall werden Maschinen vor der Auslieferung zu Kunden von diesen abgenommen. In den vergangenen Wochen und Monaten war dies aufgrund von Reisebeschränkungen kaum möglich. Um die Maschinen dennoch planmäßig liefern zu dürfen, setzt LPKF Kameras ein: So lassen sich zunächst allgemeine Aufnahmen und Rundgänge visualisieren. Bei konkreten Abnahmen können Unternehmen die Maschinenfunktionen auch live mitverfolgen und eine Abnahme im Livestream vornehmen. Dabei werden alle relevanten Tests an den Maschinen durchgeführt und die Ergebnisse entsprechend protokolliert.

„Im Bereich Laser-Kunststoffschweißen liegt der Exportanteil der LPKF-Systeme zwischen 60 und 70 Prozent. Besonders für die internationale Zusammenarbeit ist die Kamera in der momentanen Situation zu einem sehr wichtigen Werkzeug für uns geworden“, sagt Simon Reiser, Managing Director des Segments Welding bei LPKF. „Unsere Kunden können sich somit in Echtzeit von der optimalen Funktionsweise ihres neuen Lasersystems überzeugen. Ihr weiterer Benefit: eine enorme Zeit- und Kostenersparnis.“

In den Vordergrund gerückt ist aktuell auch die Service-Initiative des Unternehmens: Servicetechniker sind weltweit rund um die Uhr für Kunden erreichbar und übernehmen Wartungsvorgänge sowie Serviceprozesse digital per Remote-Support. Sind Applikationen anzupassen, können Maschinenanwender mit einer Handycam Live-Aufnahmen machen. Die Spezialisten von LPKF begleiten die Prozesse und unterstützen Anwender dann per Telefon oder Videochat.

Schulungen zur Inbetriebnahme werden – sofern gewünscht – über Online-Konferenzen gegeben. Auch Software-Upgrades lassen sich online vornehmen. „Wir haben das Thema Digitalisierung jetzt schneller vorangebracht als es ursprünglich geplant war. Die Gespräche mit unseren Kunden zeigen uns, dass sie von den Möglichkeiten, die uns damit offenstehen, auch nach der Coronazeit profitieren möchten“, so Reiser. (jhn)