(Bildquelle: Ifo Institut)

Produktionserwartungen im Mai und Juni 2020. (Bildquelle: Ifo Institut)

In der Autoindustrie herrscht Aufbruchstimmung: Der Index des Ifo Instituts sprang auf plus 50 Punkte, nach plus 24 Punkten im Mai. Auch bei den Getränkeherstellern hat sich die Stimmung deutlich verbessert: Der Index stieg im Juni auf plus 19 Punkte, nach minus 24 Punkten im Mai. Größere Anstiege verzeichneten nur die Hersteller von Gummi- und Kunststoffwaren und die Bekleidungsindustrie.

Die Nahrungsmittelindustrie erwartet eine Ausweitung der Produktion. Auch bei den Herstellern von Möbeln und von Pharmazieprodukten rechnet der überwiegende Anteil der Befragten, die Produktion auszuweiten. Bei den Chemieunternehmen stieg der Indikator im Juni auf plus 9 Punkte, nach minus 17 im Mai. Bei den Herstellern von Druckerzeugnissen liegt er auf plus 8 Punkte und bei den Lederwarenproduzenten auf 0 Punkte, nach minus 29 im Mai.

Verhaltene Stimmung im Maschinenbau

(Bildquelle: Ifo Institut)

Produktionswerwartungen der vergangenen 30 Jahre. (Bildquelle: Ifo Institut)

Bei den Maschinenbauern bleibt die Stimmung hingegen verhalten. Die Mehrheit der befragten Unternehmen rechnet nicht mit einer Ausweitung der Produktion in den nächsten drei Monaten. Der Produktionsindex stieg im Juni auf minus 26 Punkte, nach minus 33 im Mai. In der Metallerzeugung und -bearbeitung stieg der Index auf minus 20 Punkte, nach minus 36 im Mai. Der Index stieg bei den Produzenten von Holz- und Flechtwaren auf minus 16 Punkte im Juni, bei den Herstellern von Computern auf minus 15 und in der Textilindustrie auf minus 13. Bei den Fertigern von Metallerzeugnissen und elektrischen Ausrüstungen stieg der Index jeweils auf minus 8 Punkte, bei den Herstellern von Glaswaren auf minus 3 und in der Papierindustrie auf minus 2. (jhn)