Das 30. Kolloquium Kunststofftechnik findet vom 8. bis 11. September 2020 im digitalen Raum statt. (Bildquelle: IKV)

Das 30. Kolloquium Kunststofftechnik findet vom 8. bis 11. September 2020 im virtuellen Raum statt. (Bildquelle: IKV)

Mit dem neuen Konzept will das IKV insbesondere internationalen Gästen eine unkomplizierte Teilnahme ermöglichen. So wurde das Programm umgestellt, um die unterschiedlichen Zeitzonen zu berücksichtigen. Zum anderen gibt es die Möglichkeit, eine englische Vortragsvariante zu streamen. Die Umstrukturierung bringt mit sich, dass zwei statt ursprünglich drei Sessions parallel ablaufen. Teilnehmer können also insgesamt mehr Vorträge hören.

Trotz vieler Neuerungen bleibt das Kolloquium seinem Leitsatz „Nachwuchs. Netzwerk. Innovationen.“ auch in virtueller Form treu. 15 Vortragssessions mit Impulsvorträgen von Industrievertretern und Forschungsberichten der IKV-Wissenschaftler bilden das Kernelement der Konferenz.

Industrie 4.0 und Kreislaufwirtschaft

Die kompletten Sessions werden per Live-Übertragung aus dem IKV mit der Community geteilt und die Inhalte zur Diskussion gestellt. Auch die etablierten Plenarvorträge zu aktuellen Schwerpunktthemen der Branche – Industrie 4.0 und Kreislaufwirtschaft – bleiben erhalten; die große Themenvielfalt zeichnet das neue digitale Kolloquium aus.

Gelegenheit zum Netzwerken bieten Foren und Themenräume, die wie auch die Vorträge und alle Bestandteile des digitalen Rahmenprogramms über eine eigens entwickelte Internet-Plattform zugänglich sein werden. Ein wichtiger Bestandteil des Kolloquiums ist seit vielen Jahren auch der Blick hinter die Kulissen bzw. in die Labore und Technika des IKV. Der reale Besuch des Instituts im Rahmen von „IKV 360°“ wird 2020 zu einer virtuellen Besichtigungstour, mit Demonstrationen zu innovativen Projekten und laufenden Prozessen an rund 60 Stationen aus sämtlichen Forschungsbereichen des IKV.

Verleihung Georg-Menges-Preis

70 Jahre IKV und die Geschichte der deutschen Kunststofftechnik werden in verschiedenen digitalen Angeboten sichtbar gemacht. So werden beispielsweise die besten Szenen aus vielen Jahren „Bierkolloquium“ in einem Best-of präsentiert. Auch die Verleihung des Georg-Menges-Preises, der zu jedem Kolloquium an eine herausragende Persönlichkeit oder Institution aus dem Bereich der Kunststofftechnik verliehen wird, erhält seine digitale Repräsentation im virtuellen Raum. (jhn)