„Die Innovationserfolge der TOP 100 sind beachtlich“, sagt Prof. Dr. Nikolaus Franke, der wissenschaftliche Leiter des Wettbewerbs. Die siegreichen Unternehmen seien systematisch auf die Fähigkeit zur Innovation ausgerichtet. „Die Innovationserfolge zeigen die positive Wirkung eines guten Innovationsklimas und innovationsorientierter Strukturen und Methoden.“ (Bildquelle: KD Busch/Compamedia)

Prof. Dr. Nikolaus Franke, wissenschaftlicher Leiter des Wettbewerbs. (Bildquelle: KD Busch/Compamedia)

„Die Innovationserfolge der TOP 100 sind beachtlich“, sagt Franke, der wissenschaftliche Leiter des Wettbewerbs. Die siegreichen Unternehmen seien systematisch auf die Fähigkeit zur Innovation ausgerichtet. „Die Innovationserfolge zeigen die positive Wirkung eines guten Innovationsklimas und innovationsorientierter Strukturen und Methoden.“

Die TOP 100-Unternehmen unterzogen sich rund 120 Prüfkriterien. Sie legten beispielsweise dar, wie sie Innovationsprozesse im Unternehmen organisieren, das Arbeitsumfeld der Mitarbeiter gestalten, damit diese kreativ sein können, und, welche Innovationsstrategien sie verfolgen. Damit alle Unternehmen die gleichen Chancen haben, wird das Siegel in drei Größenklassen vergeben: bis 50 Mitarbeiter, 51 bis 200 Mitarbeiter und mehr als 200 Mitarbeiter. Zu den Toop-100-Unternehmen gehören unter anderem SGL Carbon, Ewald Dörken und Leonhardt. Weitere Preisträger aus der kunststoffverarbeitenden Industrie zeigt die Bildergalerie.

Ranga Yogeshwar, Wissenschaftsjournalist und Mentor des Wettbewerbs: „Die Innovationskraft dieser Mittelständler bildet einen Gegenpol zur Shareholder-Value-Orientierung und Plattformökonomie, die ihre Leistungserbringer oft ausnutzt und vor allem an den Daten der Kunden interessiert ist.“ Die Innovationen der TOP 100 hingegen seien Ausdruck einer Wir-Kultur. „Den Mittelständlern geht es um die langfristige Zukunftssicherung, nicht um die nächsten Quartalszahlen.“ (Bildquelle: KD Busch/Compamedia)

Ranga Yogeshwarist Mentor des Wettbewerbs. (Bildquelle: KD Busch/Compamedia)

Ranga Yogeshwar, Wissenschaftsjournalist und Mentor des Wettbewerbs sagte: „Die Innovationskraft dieser Mittelständler bildet einen Gegenpol zur Shareholder-Value-Orientierung und Plattformökonomie, die ihre Leistungserbringer oft ausnutzt und vor allem an den Daten der Kunden interessiert ist.“ Die Innovationen der TOP 100 hingegen seien Ausdruck einer Wir-Kultur. „Den Mittelständlern geht es um die langfristige Zukunftssicherung, nicht um die nächsten Quartalszahlen.“

Seit 1993 vergibt Compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Prof. Dr. Nikolaus Franke, Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mentor ist der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewand-ten Forschung und der BVMW. (jhn)