PV0417_Trendbarometer_1

Für 2016 erwarteten 57 Prozent der Betriebe Umsatzsteigerungen, tatsächlich waren es dann aber 61 Prozent, die ihre Umsätze ausweiten konnten. Umgekehrt befürchteten nur neun Prozent sinkende Umsätze, am Ende waren es aber mehr als doppelt so viele, die mit Umsatzrückgängen zu kämpfen hatten. Zwanzig Prozent meldeten gleichbleibende Umsätze, vorher damit kalkuliert hatten 34 Prozent. Die Erwartungen für 2017 unterscheiden sich von denen für 2016 nur auf der Nachkommmastelle. Sie sind also praktisch unverändert. Die Branche ist also überwiegend optimistisch. Das ist erstaunlich, nachdem 2016 so hohe Umsatzsteigerungen brachte. Nach oben wird die Luft bekanntlich dünner, und der seit nunmehr vier Jahren anhaltende Aufschwung wird nicht ewig andauern. Und seit Jahren zeigt sich eine wachsende Kluft zwischen prosperierenden und darbenden Betrieben. Der Anteil der Skeptiker hätte also durchaus höher liegen können, nachdem bisher am Ende jeweils mehr Betriebe sinkende Umsätze meldeten als vorher erwartet.