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19.10.2010

Ihre Mitarbeiter – Erfolgsgaranten oder Frustrierte?

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Schon mehrfach war es an dieser Stelle Thema: Unternehmerischer Erfolg hängt von der Emotionalen Kundenbindung ab, und diese wird wiederum mess- und nachweisbar von der Mitarbeitermotivation beeinflusst.

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Schon mehrfach war es an dieser Stelle Thema: Unternehmerischer Erfolg hängt von der Emotionalen Kundenbindung ab, und diese wird wiederum mess- und nachweisbar von der Mitarbeitermotivation beeinflusst. In diesem Zusammenhang ist es nur folgerichtig, sich auch einmal intensiver mit der Frage der Mitarbeitermotivation zu beschäftigen. Ähnlich wie man Kunden in Form einer Kundentypologie bezüglich des Verhältnisses Ihrer Zufriedenheit und emotionalen Bindung beschreiben kann (von „Terroristen“ über „ Söldner“ bis hin zu Fans“), kann man dies auch für Mitarbeiter in Bezug auf das Verhältnis ihrer Motivation zu ihrer Zufriedenheit tun.


Hochmotivierte und hochzufriedene Mitarbeiter nennen wir „Erfolgsgaranten“, während das Gegenteil die „Frustrierten“ sind. „Enttäuschte“ Mitarbeiter sind überdurchschnittlich motiviert, aber nur unterdurchschnittlich zufrieden. Und die „Unternehmensbewohner“ sind sehr zufrieden, aber nur unterdurchschnittlich motiviert.


Nur die Erfolgsgaranten treiben aber den Erfolg eines Unternehmens maßgeblich voran, sind aber im Vergleich zu den drei anderen Motivationsgruppen mit 38 Prozent deutlich in der Minderzahl. „Unternehmensbewohner“ (30 Prozent), „Enttäuschte“ (10 Prozent) und Frustrierte (22 Prozent) sind deutlich in der Überzahl. Ein erschreckender Befund!


Schaut man sich nun diese Verteilung im Zusammenhang mit der Häufigkeit eines Arbeitsplatzwechsels an, so stellt man fest, dass ein bis zwei Wechsel die Gruppe der Motivierten erhöhen und die anderen Gruppen schrumpfen lassen. Mehr als fünf Unternehmenswechsel verstärken hingegen die Gruppe „Frustrierten“ eklatant.


Die Zahl der Arbeitgeberwechsel hat also – empirisch nachweisbar – Auswirkungen auf die Verteilung der Motivationsgruppen unter Ihren Mitarbeitern. Generell aber gilt: Nicht eindimensional denken! Sie sollten die Verteilung Ihrer Belegschaft genau kennen, den Grad der Zufriedenheit und der Motivation analysieren und diese ins Verhältnis setzen lassen.


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