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BMWI vergibt Fördermittel an Westeria und FH Münster

06.03.2012

Im Rahmen des „Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWI) erhält der Maschinen- und Anlagenbauer Westeria aus Ostbevern Mittel für ein Forschungsprojekt. Es soll die Potenziale der Windsichter-Technologie für die Wertstofftrennung erforschen und einer industriellen Verwertung zuführen.

Windsichter | Forschungsprojekt | Wertstofftrennung

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Ausgelegt auf das Miteinander von Herstellerpraxis und wissenschaftlicher Lehre wurde in dem Fachbereich Strömungstechnik (Leiter Prof. Dr.-Ing. H.-A. Jantzen) der Fachhochschule Münster ein Partner gefunden, der dieses Forschungsprojekt über einen Zeitraum von drei Jahren gleichberechtigt mit realisieren wird.

Mit dem Neubau einer Versuchsanlage wird in den nächsten Monaten der Grundstock für das Forschungsprojekt gelegt. Hieran erforschen Studentinnen und Studenten unter Leitung von Prof. Jantzen die Trennung, Durchsatzleistung, Energieeffizienz und Abluftvolumen. „Aus diesem Zusammenwirken von industriellem Know-how mit unseren Erhebungen mittels ausgefeilter Messapparaturen und Computersimulationen über das Strömungsverhalten bekommen meine Studenten eine realistische Anschauung und unser Partner Westeria wertvolle Einflussgrößen zur Vervollkommnung der Windsichter-Technologie, deren Potenziale wir gemeinsam weiter erschließen wollen", erläutert Jantzen das Projekt.

Aufseiten Westerias hat Projektleiter Dipl.-Ing. Felix Poth diese Zusammenarbeit von Lehre und Praxis - Voraussetzung für die Förderung - im Rahmen des Projektteams maßgeblich zum positiven Ergebnis geführt. Poth, der selbst in Münster studiert hat, ist voller Optimismus für die in diesen Wochen anlaufende Kooperation: „Obwohl Westeria in den vergangenen Jahren die Windsichter-Technologie maßgeblich fortentwickelt hat, versprechen wir uns von diesem Forschungsprojekt weitere innovative Ideen. Es werden sicherlich die Facetten, so kleine Bestandteile wie möglich, so wenig Energie wie nötig, so wenig Abluft wie möglich und so viel Durchsatzleistung wie möglich, optimiert werden."

 

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