Artikel

22.11.2011

Pioniergeist im Foyer West

Themenpark Medizintechnik

Ein gutes Fachmagazin fühlt seiner Branche stets den Puls und berichtet
seinen Lesern von wichtigen richtungsweisenden Entwicklungen. Das ist für Plastverarbeiter nicht genug: auf der diesjährigen Fakuma war unser Magazin nicht nur Trend-Reporter, sondern versuchte sich gleichfalls als Trend-Setter.

Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken!

Alle fünf Jahre, so schätzen Experten, verdoppelt sich das Wissen im Bereich der Medizin. Doch, wie schon Goethe wusste: „Grau, teurer Freund, ist alle Theorie." Um Erkenntnis in Praxis zu verwandeln, benötigen Medizintechniker Handfestes. Hierzu gehören nicht nur Produkte des technischen High-end-Bereichs, beispielsweise ein MRT-Gerät, sondern auch Massenartikel wie Einweg-Spritzen und Schlauch-Komponenten. Dabei ist ein Bereich der Kunststoffbranche gefragt, der langsam aber sicher in Fahrt kommt: Produkte für die Medizintechnik. Angefangen bei antimikrobiellen Masterbatch-Additiven bis hin zur elektrischen (und daher ölfreien) Spritzgießmaschine, bietet sie ein breites Feld von Produkten und Anwendungen, die dabei helfen, das Herstellen verschiedener medizinischer Produkte nicht nur sicher, sondern auch bezahlbar zu machen. Für die deutsche Industrie ist dieses Segment ein entscheidender Wirtschaftsfaktor: Schon heute finden 150.000 Menschen in der Branche eine Arbeit, im globalen Vergleich belegt Deutschland, nach den Vereinigten Staaten und Japan, den 3. Platz. Grund genug für Plastverarbeiter, diesem Thema ein Podium in Form eines Themenparks auf der diesjährigen Fakuma zu geben. Auf die Pläne angesprochen, erteilte die Branche ein positives Feedback und schon nach kurzer Zeit freute sich die Redaktion über restlos ausverkaufte Standplätze. Insgesamt 21 Unternehmen waren vertreten, von kleinen Spezialisten bis hin zum Branchenriesen BASF, von denen Einzelne schon vor Ablauf der Messe ein Interesse an der Teilnahme im Folgejahr bekundeten. Wer weiß, vielleicht ist der Themenpark Medizintechnik in einigen Jahren nicht mehr von der Fakuma wegzudenken. Uns würde es freuen.

Weitere Infos

Mehr zum Thema

Firmen

     
Partner-Sites
Termine
Aktuelle Ausgabe