Die K ist die weltweit bedeutendste Messe der Kunststoff- und Kautschukindustrie. Alle drei Jahre haben hier neueste Entwicklungen und optimierte Technologien Premiere. Ergänzt werden die Exponate der Aussteller durch die Sondershow „Plastics shape the future“. Sie zeigt, wie Kunststoffe unseren Alltag prägen und welche Probleme von morgen er lösen könnte. Auch der Science Campus bietet nach seiner Premiere 2013 den Unternehmen wieder die Möglichkeit zum Dialog zwischen Forschung und Praxis. mehr...

FVK-Verarbeitung

Bei Industrie 4.0 und Internet of Things (IoT) geht es nicht allein um die Smart Factories. (Bildquelle: Sergej-Khackimullin-Fotolia.com)

VDMA-Studie

Vorausschauende Wartung eine der Schlüsselinnovationen von Industrie 4.0

Die Bedeutung von vorausschauender Wartung wird zunehmen. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie von VDMA und der Deutschen Messe zu diesem Thema. Demnach ist es derzeit vor allem an den Maschinenbauern, entsprechende Lösungen mit ihren Produkten zu verbinden. mehr...

26. April 2017 - News

Eine schnelle Leichtbauanwendung: Dach und Motorhaube bestehen aus Faserverbundkunststoffen auf Basis von Flachsfasern. Der Tesla Modell S ist für Autorennen konzipiert. (Bildquelle: David Löh/Redaktion Plastverarbeiter)

Verfahren und Anlagen für Faserverstärkte Kunststoffe

JEC World 2017: Die Kosten für Kunststoff-Leichtbau sinken

Das Großereignis des Leichtbaus, die JEC World in Paris, ging mit einem erheblichen Besucherzuwachs zu Ende. Die Aussteller präsentierten neben Leichtbau-Werkstoffen zahlreiche Verfahren, die das Anwendungsspektrum von Verbundkunststoffen erweiterten sowie die Kosten für deren Einsatz senkten. Um diese Ziele zu erreichen, ziehen Rohstoffhersteller und Maschinenbauer schon lange an einem Strang. Auf der JEC World 2017 präsentierten sie wie jedes Jahr die Ergebnisse ihrer Kooperationen – manche sind serienreif, andere zumindest vielversprechend. mehr...

24. April 2017 - Fachartikel

Laut Schätzungen des VDMA verringerte sich der Umsatz mit Maschinen weltweit um 1 Prozent. (Bildquelle: VDMA)

Maschinenbau

VDMA: Weltmaschinenumsatz sank 2016 leicht

Laut Schätzungen des VDMA verringerte sich der Umsatz mit Maschinen weltweit um 1 Prozent. Ursache davon sind Wechselkurseffekte. Ohne diese wäre der Umsatz um 1 Prozent gestiegen. Der Umsatz deutscher Maschinenbauer stieg ebenfalls leicht, wodurch die hiesigen Unternehmen ihren dritten Platz im Länderranking behalten. mehr...

6. April 2017 - News

LFT-Pultrusionsanlage (Bildquelle: Protec)

LFT-Anlagentechnik

Vielseitige Anlagentechnik für hochwertige LFT-Compounds

Protec, Bensheim, stellt maßgeschneiderter Anlagen zur Pultrusion hochwertiger langfaserverstärkter Thermoplaste her. Die Systeme eignen sich auch für materialtechnisch schwierige Aufgaben wie die Kombination von Kohlefasern und Polypropylen. Die LFT-Anlagentechnik eignet sich zur Herstellung einer breiten Werkstoffpalette mit unterschiedlicher Faserverstärkung in definierter Granulatlänge und unterschiedlichen Polymeren als Matrix. mehr...

30. März 2017 - Produktbericht

Mit der Verfahrenskombination von Kleben und Ultraschallschweißen sinkt die Aushärtezeit, gemessen als Zeit vom Fügen der Rohteile bis zur Handlingfestigkeit, auf fünf bis zehn Sekunden. (Bildquelle: ASS Maschinenbau)

Verfahrenskombination für das Fügen von Automobil-Bauteilen

Handlingfest in fünf Sekunden durch Kleben und Ultraschallschweißen

Für eine Fügeanwendung eines Automobil-Heckspoilers entwickelte ein Unternehmen eine 2K-Hybrid-Klebeanlage, die nur einen Bruchteil der Taktzeit benötigt, wie das alleinige Kleben. Die Anlage verwendet einen Zweikomponenten-Klebstoffsystem in Kombination mit Ultraschallschweißen. Diese Lösung führt beide Fügeprozesse in einem Werkzeug durch, was den gesamten Fügeprozess auf fünf bis zehn Sekunden senkt. mehr...

28. März 2017 - Fachartikel

Rahmen für den Roding Roadster R1 im T-RTM Verfahren. (Bildquelle: KraussMaffei)

Thermoplastisches Resin Transfer Molding

T-RTM fit für die Großserie

Endlosfasern, kurze Zykluszeiten, Schweiß- und Recyclingfähigkeit: Das Verfahren T-RTM von KraussMaffei, München, vereint die Vorteile von Reaktionstechnik, thermoplastischen Werkstoffen und der Formgebung im Spritzpress-Verfahren. Die Vorzüge des Verfahrens erschließen sich im Vergleich mit den Nachbarverfahren der Kunststoffverarbeitung, etwa dem bekannten RTM mit Epoxidharz oder Polyurethan. Aufgrund seiner niedrigen Viskosität von nur fünf Millipascalsekunden – ähnlich wie Wasser – durchdringt das Matrixmaterial Caprolactam das Fasergelege auch bei geringen Werkzeug-Innendrücken. mehr...

27. März 2017 - Produktbericht

Die Carbon-Karosserie des BMW i3 stellt der Autobauer vollautomatisiert her. (Bildquelle: BMW)

Kunststoffe im Automobilbau

Die neue Leichtigkeit

Die Automobilindustrie muss laut EU-Verordnung die Schadstoffemissionen ihrer Fahrzeuge drastisch reduzieren. Um diese Vorgaben zu erreichen, wird die Leichtbauweise zwingend notwendig. Das hat einen Wettbewerb der Materialien in Gang gesetzt. Kunststoffe haben etablierte Werkstoffe im Automobilbau stellenweise verdrängt, aber auch Stahl- und Aluminiumbauteile sind in letzter Zeit deutlich leichter und fester geworden. Automobilexperten sehen die Zukunft des Leichtbaus in Hybridbauteilen, eine Kombination von Faserverbundkunststoffen, Aluminium und Stahl. Viele Fragen sind aber noch offen. mehr...

27. März 2017 - Fachartikel

Ausgehend von trockenen, vorgeformten Verstärkungstextilien werden beim In-situ-Verfahren Polymerisations- und Formgebungsprozess in einer Spritzgießmaschine vereint. (Bildquelle: Engel)

In-situ-Polymerisation

In-situ-Polymerisation und Spritzguss vereint

Aus Kunststoffgranulat in einem Arbeitsschritt einbaufertige Bauteile zu produzieren, ist in der Spritzgießverarbeitung Stand der Technik. In der Fertigung von Leichtbaukomponenten direkt aus trockenen Geweben oder Gelegen wird diese Effizienz bislang nicht erreicht. Von den industriell eingesetzten Verfahren kommt die HP-RTM-Technologie dem Ziel, in nur einem Schritt von trockenen Preforms zu einbaufertigen Teilen zu gelangen, am nächsten. mehr...

24. März 2017 - Produktbericht

In herkömmlicher Bauweise wiegt der Kennzeichenträger der KTM Superduke R rund 765 Gramm (im Bild). Im Rahmen des Projekts R.A.C.E. fertigt Hennecke zusammen mit seinen Partnern das Bauteil mit einem Gesamtgewicht von 265 Gramm. (Bildquelle: KTM)

Kennzeichenhalter in Leichtbauweise mittels HP-RTM-Verfahren

Design- und Herstellprozess greifen ineinander

Hennecke und KTM Technologies haben zusammen ein Entwicklungsprojekt durchgeführt, das die drei Elemente Herstellprozess, Leichtbau-Werkstoff und Produktdesign zugleich in den Fokus nahm. Da mit der KTM 1290 Super Duke R ein sportliches Motorrad im Mittelpunkt stand, trug das Projekt den vielsagenden Namen „R.A.C.E.“ (Reaction Application for Composite Evolution). Darin produzierte eine hochautomatisierte Prozesskette mittels HP-RTM-Technologie einen Kennzeichenträger aus Kohlefaser-Verbundwerkstoff in Hohlstrukturbauweise. Der Vertriebsleiter für Composites-Anwendungen von Hennecke, Jens Winiarz, sowie der Leiter Technologieentwicklung & Prototypenbau bei KTM-Technologies, Hans Lochner, erklären im Interview die Besonderheiten des Projekts. mehr...

24. März 2017 - Fachartikel

In herkömmlicher Bauweise wiegt der Kennzeichenträger der KTM Superduke R rund 765 Gramm. Im Rahmen des Projekts R.A.C.E. fertigt Hennecke zusammen mit seinen Partnern das Bauteil mit einem Gesamtgewicht von 265 Gramm. (Bildquelle: KTM)

Serienfertigung von komplexen, hohlen Leichtbauteilen

HP-RTM-Prozess kombiniert Leistung mit Design

Das Motorrad KTM 1290 Super Duke R hat beeindruckende Eckdaten zu bieten: 1.300 ccm Hubraum, Zweizylinder-V-Motor mit 173 PS und es beschleunigt in 7,2 Sekunden von 0 auf 200 km/h. Angesichts der bei diesen Leistungswerten wirkenden Kräfte ist das Motorrad ein perfektes Testfeld für ambitionierte Leichtbaulösungen. In Zusammenarbeit mit Partnern der Branche entwickelte ein PUR-Spezialist daher einen Hochdruck-RTM-Leichtbauprozess, der den Kennzeichenträger des Naked-Bikes um 60 Prozent leichter als die Serienversion macht und zugleich dem Design neue Wege eröffnet, ohne die Funktion zu beeinträchtigen. Damit auch der Preis mithalten kann, ist die Anlage hochautomatisiert. mehr...

24. März 2017 - Fachartikel

Leichter Exportrückgang im ersten Halbjahr

Deutscher Kunststoff- und Gummimaschinenbau Gesamtjahr 2016

VDMA: Kunststoff-Maschinenbau wächst unerwartet kräftig

Der deutsche Kunststoff- und Gummimaschinenbau ist im Jahr 2016 kräftig gewachsen. Das meldet der VDMA. Demnach stieg der Umsatz mit vier Prozent doppelt so stark wie angenommen. Auch die Exporte in die USA entwickelten sich gut. Bei China und Russland sieht es dagegen anders aus. mehr...

23. März 2017 - News

Im Prozess-Entwicklungszentrum wurde der Press- und Hinterspritz-Prozess umgesetzt. (Bildquelle: TUD/ILK)

Umform-Hinterspritz-Prozess

Hybride Prozesse und Werkstoffe für leichtere Elektrofahrzeuge

Im Gemeinschaftsprojekt Leika entwickeln Wissenschaftler und Industriepartner des Forschungs- und Technologiezentrums für ressourceneffiziente Leichtbaustrukturen der Elektromobilität, Dresden, eine neuartige Bauweise für Elektrofahrzeuge. Spezialisiert haben sich die Projektpartner auf Hybridwerkstoffe aus Faser-Kunststoff-Verbund und Metall.  mehr...

23. März 2017 - Produktbericht

Im Kurz-In-Mold-Verfahren produziertes und dekoriertes Composite-Bauteil (Bildquelle: Leonard Kurz)

Hybrid-Molding-Verfahren

In-Mold-Dekoration für Faserverbundbauteile

Hybrider Leichtbau mit faserverstärkten Kunststoffen gewinnt im Automobilbau zunehmend an Bedeutung und ist auch für andere industrielle Bauteile, beispielsweise im Consumer-Electronics-Bereich, eine Zukunftstechnologie. Zur Herstellung von Faserverbundteilen etabliert sich derzeit das Hybrid-Molding-Verfahren, bei dem das Pressformen des thermoplastischen Faserhalbzeugs und seine Kunststoffummantelung in einem Spritzgießvorgang erfolgen. mehr...

22. März 2017 - Produktbericht

Freigelegte Faserstruktur (Bildquelle: Fraunhofer ILT)

Ultrakurz gepulste Laserstrahlung

Strukturieren und Entschichten von Faserverbundbauteilen mittels Ultrakurzpuls-Laserstrahlung

Verbundwerkstoffe aus Glas- oder Kohlefasern zeichnen sich durch ein geringes spezifisches Gewicht und sehr gute mechanische Eigenschaften aus. Faserverstärkte Bauteile werden bereits erfolgreich in der industriellen Serienfertigung verarbeitet. Das Material bringt zwar Einschränkungen im Bereich der Verarbeitungsprozesse mit sich, diese lassen sich jedoch durch die geschickte Nutzung von Laserprozessen vom Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT , Aachen, ausgleichen. mehr...

21. März 2017 - Produktbericht

Tapes mit unidirektional ausgerichteten Verstärkungsfasern (Bildquelle: IMWS)

Faserverbund-Sandwich-Halbzeuge

Thermoplastischen Wabenkern in einem einzigen Arbeitsschritt produzieren

Eine Neuheit des Fraunhofer IMWS, Halle, sind thermoplastische Faserverbund-Sandwich-Halbzeuge. mehr...

21. März 2017 - Produktbericht

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