Die K ist die weltweit bedeutendste Messe der Kunststoff- und Kautschukindustrie. Alle drei Jahre haben hier neueste Entwicklungen und optimierte Technologien Premiere. Ergänzt werden die Exponate der Aussteller durch die Sondershow „Plastics shape the future“. Sie zeigt, wie Kunststoffe unseren Alltag prägen und welche Probleme von morgen er lösen könnte. Auch der Science Campus bietet nach seiner Premiere 2013 den Unternehmen wieder die Möglichkeit zum Dialog zwischen Forschung und Praxis. mehr...

FVK-Verarbeitung

Der Anteil an integrierten Turn-key-Lösungen am weltweiten Auftragseingang nimmt zu. Im Bild: eine holmlose, servoelektrische Spritzgießmaschine E-Victory mit einem Linearroboter Viper. (Bildquelle: Engel)

VDMA-Umfrage

Kunststoff-Maschinenhersteller mit Geschäftsentwicklung zufrieden

Die große Mehrheit der Hersteller von Maschinen für die Kunststoff- und Gummiverarbeitung ist mit der aktuellen Geschäftsentwicklung mindestens zufrieden. Das ergab eine Umfrage des VDMA-Fachverbands Kunststoff- und Gummimaschinen. mehr...

16. August 2017 - News

Aussteller und Besucher diskutierten in den Pausen die Auswirkungen der Digitalisierung. (Bildquelle: Oliver Lange/Redaktion Plastverarbeiter)

Barlog: 21. Engelskirchener Kunststoff-Technologie-Tage

Chancen und Risiken der Digitalisierung

Das Motto der 21. EKTT lautete „Digitalisierung in der kunststoffverarbeitenden Industrie – Chance oder Risiko?“ Die Veranstaltung veranschaulichte den Teilnehmern in diversen Fachvorträgen Einsatzmöglichkeiten von Technologien und konkrete Auswirkungen der Digitalisierung auf Prozesse und Produkte der Kunststofftechnik. Viele Prozesse sind bereits digitalisiert und verknüpft, viele Daten werden gesammelt und ausgewertet, aber was noch fehlt, ist die durchgängige digitale Prozesskette. Auch die Entwicklung einer Idee für neue digitale Geschäftsmodelle in der Kunststoffbranche steht noch aus. mehr...

24. Juli 2017 - Fachartikel

29 Anbieter von ­Kälte­anlagen

Trendbericht zur Marktübersicht Kältetechnik

Kälteanlagen für eine energieeffiziente Versorgung

Hochsommerliche Temperaturen haben auch auf Kunststoffverarbeitungsmaschinen einen unerwünschten Einfluss, der sich negativ auf die gefertigte Qualität auswirken kann. Hier helfen Kälteanlagen, die Betriebsmittel und Umgebungstemperaturen an den Maschinen und in anderen Bereichen auf einem wünschenswerten Niveau halten. Dabei ist und bleibt das Kaltdampf-Verdichtungsverfahren mit überlagerter Freikühlung die Nummer eins bei der Kälteerzeugung. Wohingegen die Nutzung der Abwärme von Kompressionskältemaschinen eher rückläufig ist. mehr...

22. Juli 2017 - Fachartikel

Langlebigere Bauteile für eine bessere Ökobilanz (Bildquelle: LZH)

Messgerät zur Faserlagenorientierung

Fehlstellen in faserverstärkten Kunststoffen effizienter reparieren

Die Reparatur von Bauteilen aus faserverstärkten Kunststoffen ist oft weniger rentabel als ein Austausch. Um FVK-Bauteile langlebiger zu machen, wollen das Laser Zentrum Hannover und Apodius, Aachen, nun ein Messgerät zur Faserlagenorientierung mit einem laserbasierten Reparaturprozess kombinieren. mehr...

26. Mai 2017 - Produktbericht

Bei Industrie 4.0 und Internet of Things (IoT) geht es nicht allein um die Smart Factories. (Bildquelle: Sergej-Khackimullin-Fotolia.com)

VDMA-Studie

Vorausschauende Wartung eine der Schlüsselinnovationen von Industrie 4.0

Die Bedeutung von vorausschauender Wartung wird zunehmen. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie von VDMA und der Deutschen Messe zu diesem Thema. Demnach ist es derzeit vor allem an den Maschinenbauern, entsprechende Lösungen mit ihren Produkten zu verbinden. mehr...

26. April 2017 - News

Eine schnelle Leichtbauanwendung: Dach und Motorhaube bestehen aus Faserverbundkunststoffen auf Basis von Flachsfasern. Der Tesla Modell S ist für Autorennen konzipiert. (Bildquelle: David Löh/Redaktion Plastverarbeiter)

Verfahren und Anlagen für Faserverstärkte Kunststoffe

JEC World 2017: Die Kosten für Kunststoff-Leichtbau sinken

Das Großereignis des Leichtbaus, die JEC World in Paris, ging mit einem erheblichen Besucherzuwachs zu Ende. Die Aussteller präsentierten neben Leichtbau-Werkstoffen zahlreiche Verfahren, die das Anwendungsspektrum von Verbundkunststoffen erweiterten sowie die Kosten für deren Einsatz senkten. Um diese Ziele zu erreichen, ziehen Rohstoffhersteller und Maschinenbauer schon lange an einem Strang. Auf der JEC World 2017 präsentierten sie wie jedes Jahr die Ergebnisse ihrer Kooperationen – manche sind serienreif, andere zumindest vielversprechend. mehr...

24. April 2017 - Fachartikel

Laut Schätzungen des VDMA verringerte sich der Umsatz mit Maschinen weltweit um 1 Prozent. (Bildquelle: VDMA)

Maschinenbau

VDMA: Weltmaschinenumsatz sank 2016 leicht

Laut Schätzungen des VDMA verringerte sich der Umsatz mit Maschinen weltweit um 1 Prozent. Ursache davon sind Wechselkurseffekte. Ohne diese wäre der Umsatz um 1 Prozent gestiegen. Der Umsatz deutscher Maschinenbauer stieg ebenfalls leicht, wodurch die hiesigen Unternehmen ihren dritten Platz im Länderranking behalten. mehr...

6. April 2017 - News

LFT-Pultrusionsanlage (Bildquelle: Protec)

LFT-Anlagentechnik

Vielseitige Anlagentechnik für hochwertige LFT-Compounds

Protec, Bensheim, stellt maßgeschneiderter Anlagen zur Pultrusion hochwertiger langfaserverstärkter Thermoplaste her. Die Systeme eignen sich auch für materialtechnisch schwierige Aufgaben wie die Kombination von Kohlefasern und Polypropylen. Die LFT-Anlagentechnik eignet sich zur Herstellung einer breiten Werkstoffpalette mit unterschiedlicher Faserverstärkung in definierter Granulatlänge und unterschiedlichen Polymeren als Matrix. mehr...

30. März 2017 - Produktbericht

Mit der Verfahrenskombination von Kleben und Ultraschallschweißen sinkt die Aushärtezeit, gemessen als Zeit vom Fügen der Rohteile bis zur Handlingfestigkeit, auf fünf bis zehn Sekunden. (Bildquelle: ASS Maschinenbau)

Verfahrenskombination für das Fügen von Automobil-Bauteilen

Handlingfest in fünf Sekunden durch Kleben und Ultraschallschweißen

Für eine Fügeanwendung eines Automobil-Heckspoilers entwickelte ein Unternehmen eine 2K-Hybrid-Klebeanlage, die nur einen Bruchteil der Taktzeit benötigt, wie das alleinige Kleben. Die Anlage verwendet einen Zweikomponenten-Klebstoffsystem in Kombination mit Ultraschallschweißen. Diese Lösung führt beide Fügeprozesse in einem Werkzeug durch, was den gesamten Fügeprozess auf fünf bis zehn Sekunden senkt. mehr...

28. März 2017 - Fachartikel

Rahmen für den Roding Roadster R1 im T-RTM Verfahren. (Bildquelle: KraussMaffei)

Thermoplastisches Resin Transfer Molding

T-RTM fit für die Großserie

Endlosfasern, kurze Zykluszeiten, Schweiß- und Recyclingfähigkeit: Das Verfahren T-RTM von KraussMaffei, München, vereint die Vorteile von Reaktionstechnik, thermoplastischen Werkstoffen und der Formgebung im Spritzpress-Verfahren. Die Vorzüge des Verfahrens erschließen sich im Vergleich mit den Nachbarverfahren der Kunststoffverarbeitung, etwa dem bekannten RTM mit Epoxidharz oder Polyurethan. Aufgrund seiner niedrigen Viskosität von nur fünf Millipascalsekunden – ähnlich wie Wasser – durchdringt das Matrixmaterial Caprolactam das Fasergelege auch bei geringen Werkzeug-Innendrücken. mehr...

27. März 2017 - Produktbericht

Die Carbon-Karosserie des BMW i3 stellt der Autobauer vollautomatisiert her. (Bildquelle: BMW)

Kunststoffe im Automobilbau

Die neue Leichtigkeit

Die Automobilindustrie muss laut EU-Verordnung die Schadstoffemissionen ihrer Fahrzeuge drastisch reduzieren. Um diese Vorgaben zu erreichen, wird die Leichtbauweise zwingend notwendig. Das hat einen Wettbewerb der Materialien in Gang gesetzt. Kunststoffe haben etablierte Werkstoffe im Automobilbau stellenweise verdrängt, aber auch Stahl- und Aluminiumbauteile sind in letzter Zeit deutlich leichter und fester geworden. Automobilexperten sehen die Zukunft des Leichtbaus in Hybridbauteilen, eine Kombination von Faserverbundkunststoffen, Aluminium und Stahl. Viele Fragen sind aber noch offen. mehr...

27. März 2017 - Fachartikel

Ausgehend von trockenen, vorgeformten Verstärkungstextilien werden beim In-situ-Verfahren Polymerisations- und Formgebungsprozess in einer Spritzgießmaschine vereint. (Bildquelle: Engel)

In-situ-Polymerisation

In-situ-Polymerisation und Spritzguss vereint

Aus Kunststoffgranulat in einem Arbeitsschritt einbaufertige Bauteile zu produzieren, ist in der Spritzgießverarbeitung Stand der Technik. In der Fertigung von Leichtbaukomponenten direkt aus trockenen Geweben oder Gelegen wird diese Effizienz bislang nicht erreicht. Von den industriell eingesetzten Verfahren kommt die HP-RTM-Technologie dem Ziel, in nur einem Schritt von trockenen Preforms zu einbaufertigen Teilen zu gelangen, am nächsten. mehr...

24. März 2017 - Produktbericht

In herkömmlicher Bauweise wiegt der Kennzeichenträger der KTM Superduke R rund 765 Gramm (im Bild). Im Rahmen des Projekts R.A.C.E. fertigt Hennecke zusammen mit seinen Partnern das Bauteil mit einem Gesamtgewicht von 265 Gramm. (Bildquelle: KTM)

Kennzeichenhalter in Leichtbauweise mittels HP-RTM-Verfahren

Design- und Herstellprozess greifen ineinander

Hennecke und KTM Technologies haben zusammen ein Entwicklungsprojekt durchgeführt, das die drei Elemente Herstellprozess, Leichtbau-Werkstoff und Produktdesign zugleich in den Fokus nahm. Da mit der KTM 1290 Super Duke R ein sportliches Motorrad im Mittelpunkt stand, trug das Projekt den vielsagenden Namen „R.A.C.E.“ (Reaction Application for Composite Evolution). Darin produzierte eine hochautomatisierte Prozesskette mittels HP-RTM-Technologie einen Kennzeichenträger aus Kohlefaser-Verbundwerkstoff in Hohlstrukturbauweise. Der Vertriebsleiter für Composites-Anwendungen von Hennecke, Jens Winiarz, sowie der Leiter Technologieentwicklung & Prototypenbau bei KTM-Technologies, Hans Lochner, erklären im Interview die Besonderheiten des Projekts. mehr...

24. März 2017 - Fachartikel

In herkömmlicher Bauweise wiegt der Kennzeichenträger der KTM Superduke R rund 765 Gramm. Im Rahmen des Projekts R.A.C.E. fertigt Hennecke zusammen mit seinen Partnern das Bauteil mit einem Gesamtgewicht von 265 Gramm. (Bildquelle: KTM)

Serienfertigung von komplexen, hohlen Leichtbauteilen

HP-RTM-Prozess kombiniert Leistung mit Design

Das Motorrad KTM 1290 Super Duke R hat beeindruckende Eckdaten zu bieten: 1.300 ccm Hubraum, Zweizylinder-V-Motor mit 173 PS und es beschleunigt in 7,2 Sekunden von 0 auf 200 km/h. Angesichts der bei diesen Leistungswerten wirkenden Kräfte ist das Motorrad ein perfektes Testfeld für ambitionierte Leichtbaulösungen. In Zusammenarbeit mit Partnern der Branche entwickelte ein PUR-Spezialist daher einen Hochdruck-RTM-Leichtbauprozess, der den Kennzeichenträger des Naked-Bikes um 60 Prozent leichter als die Serienversion macht und zugleich dem Design neue Wege eröffnet, ohne die Funktion zu beeinträchtigen. Damit auch der Preis mithalten kann, ist die Anlage hochautomatisiert. mehr...

24. März 2017 - Fachartikel

Leichter Exportrückgang im ersten Halbjahr

Deutscher Kunststoff- und Gummimaschinenbau Gesamtjahr 2016

VDMA: Kunststoff-Maschinenbau wächst unerwartet kräftig

Der deutsche Kunststoff- und Gummimaschinenbau ist im Jahr 2016 kräftig gewachsen. Das meldet der VDMA. Demnach stieg der Umsatz mit vier Prozent doppelt so stark wie angenommen. Auch die Exporte in die USA entwickelten sich gut. Bei China und Russland sieht es dagegen anders aus. mehr...

23. März 2017 - News

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