Verfahren und Werkstoffe für additive Fertigung auf der K 2016

Neue Werkstoffe und Techniken für den 3D-Druck

Der 3D-Druck in all seinen Facetten ist den Kinderschuhen entwachsen und im im industriellen Einsatz angekommen. Nicht nur in den Vorstufen der Produktentwicklung, sondern auch im belastbaren Prototypenbau sowie in der Kleinserien-Fertigung gehören additive Verfahren mittlerweile zum Stand der Technik. Nachdem die Verfahren sich etablierten, ziehen nun die Rohstoff-Anbieter mit großem Tempo nach. Waren bis vor ein, zwei Jahren aus dem Kunststoff-Angebot nur wenige Compounds aus PLA, ABS, PS, PA und PVA verfügbar, hat sich der Markt hier deutlich vergrößert. Inzwischen sind TPU, Silikone, PVC sowie fluorierte Polymere in druckbaren Varianten erhältlich. Zudem arbeiten die Roshtoffanbeiter immer enger mit den Verfahrensexperten zusammen und entwickeln eigene Techniken für die additive Fertigung. mehr...

Produktentwicklung

BASF erhöht sein Engagement in der Additiven Fertiung: Zum 1. September 2017 plant der Chemiekonzern, die Gruppengesellschaft „BASF 3D Printing Solutions GmbH“ zu gründen. (Bildquelle: BASF)

Additive Fertigung

BASF gründet Tochterunternehmen für 3D-Druck

BASF plant zum 1. September 2017, die Gruppengesellschaft „BASF 3D Printing Solutions GmbH“ zu gründen. Die 100-prozentige Tochtergesellschaft der BASF New Business GmbH wird ihren Sitz in Heidelberg haben. Im Fokus steht der industrielle 3D-Druck. mehr...

14. August 2017 - News

Das Netzwerk 3D-CP forscht daran, additive Fertigung im Mittelstand zu etablieren. Hier zu sehen: ein additiv gefertigtes Turbinenrad zur Verdeutlichung innenliegender Leichtbaustrukturen. (Bildquelle: Fraunhofer IPA)

Trendbericht "Dienstleister der additiven Fertigung"

3D-Druck-Dienstleister ermöglichen flexible Prozesse

Aus industrieller Sicht versprechen additive Verfahren Vorteile gegenüber den herkömmlichen Verfahren der Kunststoffverarbeitung, wie beispielsweise Gestaltungsfreiheit und Gewichtsreduzierung, unmittelbare Realisierung von Produkten nach Erstellung der CAD-Datei und minimale Losgrößen. Wie Anwender, die sich als Dienstleister auf das Herstellen von Produkten mittels additiven Verfahren spezialisiert haben, diese bewerten und welche Erwartungen sie hieran knüpfen, hat der PLASTVERARBEITER im Rahmen der Erstellung einer neuen Marktübersicht zum Thema „Dienstleister für die additive Fertigung“ von diesen erfragt. Demnach macht die additive Fertigung in manchen Anwendungen zunehmend dem Fräsen und Spritzgießen Konkurrenz. Bei Metallteilen etabliert sich zudem allmählich eine Kombination aus additiver Fertigung und Zerspanung. mehr...

28. Juli 2017 - Fachartikel

2D-Fräsbearbeitung mit Waveformtechnologie (Bildquelle: Mecadat)

Visi 2017 R2

Optimierungen und neue Funktionen für den Werkzeug- und Formenbau

Mecadat, Langenbach, präsentiert die neue Version der CAD-Software Visi 2017 R2. Im Bereich Werkzeugbau steht eine neue Funktion für die Berechnung des Rückfederungsverhaltens zur Verfügung. Wird also ein Blechteil aus der Matrize entfernt und die verformenden Kräfte fallen weg, findet eine elastische Dehnung statt und das Bauteil erfährt eine Rückfederung. Obwohl diese Rückfederung oft vernachlässigt wird, kann sie einen enormen Einfluss auf die resultierende Form des Bauteils – speziell bei hoch festen Blechmaterialien – haben. mehr...

26. Juli 2017 - Produktbericht

Hochwertige Metalleffekt-Lack-Beschichtungen auf Thermoplast-Träger, hergestellt im kontinuierlichen IMC-Verfahren (Bildquelle: alle KUZ Leipzig)

Direktlackierung im Werkzeug

Thermoplast- und Reaktionsspritzguss kombiniert

Die Verfahrenskombination aus Thermoplast- und Reaktionsspritzguss bietet eine sehr effiziente Möglichkeit zur Direktbeschichtung von Spritzgussformteilen im Werkzeug. In einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt wurden thermoplastische Tragelemente mit reaktiven Polyurea-basierten Lacksystemen beschichtet. In der In-Mould-Coating-Versuchsreihe zeigte sich, dass unterschiedliche Farbbatch-Zugaben weder die Verbundhaftung zum Trägermaterial noch das Selbstrennverhalten beziehungsweise die Prozess-Stabilität beeinflussen. Farbwechsel können somit zeit- und material-sparend durchgeführt werden. mehr...

25. Juli 2017 - Fachartikel

Big Rep will sich zum führenden Anbieter von additiven Fertigungsverfahren entwickeln. Jetzt wurde der Körber-Konzern als neuer Investor gewonnen. (Bildquelle: Wladimir1804/Fotolia)

NEUE MARKTÜBERSICHT: 3D-Druck-Dienstleister

Prototypen einfach bestellen

Von wegen Service-Wüste Deutschland: Statt sich selbst einen 3D-Drucker in die Werkhalle zu stellen, um einen Prototypen zu drucken, kann man das Bauteil auch von einem Dienstleister fertigen lassen. Das spart hohe Fixkosten für das Gerät und die Mitarbeiter. Die neue digitale Marktübersicht „Dienstleister der Additiven Fertigung“ des PLASTVERARBEITER führt Unternehmen auf, die sich genau auf diese Fälle spezialisiert haben. Sie bieten meist mehrere Herstellverfahren an und verarbeiten eine wachsende Auswahl an Werkstoffen. Auf www.marktuebersichten.plastverarbeiter.de lassen sie sich nach Einsatzzweck und weiteren Kriterien sortieren. Der Anruf beim passenden Dienstleister ist dann nur noch einen Klick entfernt. mehr...

18. Juli 2017 - Fachartikel

Individuelle Verpackungslösung (Bildquelle: Scanner)

IDP-Process

In sechs Schritten zur individuellen Verpackung

Inhalatoren mit spezieller Sprühgeometrie, besonders nutzerfreundliche Test- streifenspender, kindersichere Verschlüsse oder bruchsichere Doppelkammer- spritzen – die Anforderungen an Medikamentenverpackungen steigen ständig. „Damit Produkte schnell und zuverlässig im Markt eingeführt werden können, muss auch das Verpackungskonzept stimmen“, sagt Dirk Mähr, Geschäftsführer von Sanner, Bensheim. „Deshalb unterstützen wir unsere Kunden mit unserem langjährigen Know-how bei der Entwicklung von Primärverpackungen und Medical Devices jeglicher Art gezielt mit dem IDP-Process. Dabei steht IDP für Idea, Design, Product: Von der Idee bis hin zur Serienfertigung managen wir Kundenprojekte und realisieren individuelle Verpackungen.“  mehr...

12. Juli 2017 - Produktbericht

Grafik 7

Steigerung der Materialeffizienz bei transparenten Formteilen

Thermoformen mit Temperaturprofilierung

Die Eigenschaften thermogeformter Bauteile werden häufig durch die minimale Wanddicke definiert. Durch das neu entwickelte Konzept der Temperaturprofilierung durch Masken gelingt es, Temperaturprofile über der Fläche des Halbzeugs einzustellen, die zu einer weitestgehend homogenen Wanddickenverteilung führen. Im Vergleich zur konventionell eingesetzten Stempelvorverstreckung können durch die Temperaturprofilierung Bauteile mit wesentlich besseren optischen Eigenschaften erzielt werden. Insbesondere bei transparenten Bauteilen weist das neue Konzept großes Potenzial auf. mehr...

30. Juni 2017 - Fachartikel

3D-gedruckter Zahnkranz zur Herstellung transparenter Aligners (Bildquelle: Alphacam)

J700 Dental

3D-Drucker für Präzision und Produktivität bei der Herstellung transparenter Zahnschienen

3D-Drucker der Dental-Serie von Stratasys produzieren glatte Oberflächen und naturgetreue Details aus Materialien, die speziell für zahnärztliche und kieferorthopädische Anwendungen konzipiert wurden. Der neue 3D-Drucker J700 Dental eignet sich zur additiven Fertigung von Gebissmodellen für die Herstellung individueller, transparenter Zahnschienen zur schonenden Korrektur von Zahnfehlstellungen. mehr...

30. Juni 2017 - Produktbericht

Additive Manufacturing Part Identifier Ampi

Software vereinfacht 3D-Druck

Der 3D-Druck ist besonders für die Medizintechnik geeignet, denn hier werden vor allem Objekte mit hohem Individualisierungsgrad bei gleichzeitig geringen Kosten benötigt. Zudem lassen sich vorhandene Daten aus Scan-Verfahren wie MRT oder Ultraschall direkt nutzen. mehr...

30. Juni 2017 - Produktbericht

Das Netzwerk 3D-CP forscht daran, additive Fertigung im Mittelstand zu etablieren. Hier zu sehen: ein additiv gefertigtes Turbinenrad zur Verdeutlichung innenliegender Leichtbaustrukturen. (Bildquelle: Fraunhofer IPA)

Industrielle additive Fertigung

Reproduzierbarkeit, Qualität und Geschwindigkeit von 3D-Druck erhöhen

Das Kooperationsnetzwerk „3D Composite Print“ forscht unter Leitung der Fraunhofer-Projektgruppe Regenerative Produktion in Bayreuth seit November 2015 an Lösungen, um die additive Fertigung für mehr industrielle Anwendungen einsetzen zu können. In der kürzlich gestarteten zweiten Runde konzentriert sich der Verbund auf die Reproduzierbarkeit, Qualität und Geschwindigkeit von 3D-Druck-Verfahren. mehr...

28. Juni 2017 - News

Die ersten installierten Spritzgussanlagen im neuen Reinraum (Bildquelle: IE Plast)

Ausbau der Produktion bei Hersteller von medizinischen Einmalartikeln

Planen und bauen auf hohem Anforderungsniveau

Ein international tätiger Hersteller von medizinischen Einmalartikeln aus Kunststoff hat die Produkionskapazitäten an einem bestehenden Standort in der Schweiz verdoppelt. Mit der Generalplanung für den neuen Gebäudeteil wurde ein auf Industriebauten in der Kunststoffbranche spezialisiertes Unternehmen beauftragt. Umgesetzt wurden unter anderem ein risikobasiertes Reinraumkonzept und eine neue Sterilisationsanlage. Die Prozesse in dem erweiterten Betrieb sind hochgradig automatisiert. Ein international tätiger Hersteller von medizinischen Einmalartikeln aus Kunststoff hat die Produkionskapazitäten an einem bestehenden Standort in der Schweiz verdoppelt. Mit der Generalplanung für den neuen Gebäudeteil wurde ein auf Industriebauten in der Kunststoffbranche spezialisiertes Unternehmen beauftragt. Umgesetzt wurden unter anderem ein risikobasiertes Reinraumkonzept und eine neue Sterilisationsanlage. Die Prozesse in dem erweiterten Betrieb sind hochgradig automatisiert. mehr...

26. Juni 2017 - Fachartikel

Angehende Augenärzte nützen die künstlichen Augen, um spezielle Operationen unter dem Mikroskop gefahrlos zu üben. (Bildquelle: alle 1zu1 Prototypen/Darko Todorovic)

Operation Kunststoff-Auge

Künstliche Augen für die Mediziner-Ausbildung

Ein Start-up aus Österreich entwickelte gemeinsam mit einem Unternehmen für Produktentwicklung ein künstliches Auge als Übungsobjekt für Mediziner. In der Entwicklungsphase wurden die Teile mit Stereolithografie und Vakuumguss aus verschiedenen Kunststoffen gefertigt. In Serie produziert das Unternehmen Teile im Spritzguss mit Alu-Werkzeugen, die günstiger und leichter anzupassen sind. Andere Bauteile werden in Handarbeit hergestellt, darunter die aus Silikon gegossene Hornhaut oder die Linsen aus einem geleeartigen Material. Selbst eine Folie gießt das Unternehmen aus Lack selbst. Inzwischen wurden mehr als 10.000 Kunstaugen weltweit an Universitäten, Kongresse und große Pharmakonzerne verkauft. mehr...

26. Juni 2017 - Fachartikel

EOS, Hersteller von Geräten für die additive Fertigung, ernennt Dr. Adrian Keppler mit sofortiger Wirkung zum CEO und Sprecher der Geschäftsführung. (Bildquelle: EOS)

Hersteller von 3D-Druckern

EOS bekommt neuen Geschäftsführer

EOS, Hersteller von Geräten für die additive Fertigung, ernennt Dr. Adrian Keppler mit sofortiger Wirkung zum CEO und Sprecher der Geschäftsführung. Der Gründer und bisherige CEO von EOS kümmert sich von nun an um die strategische Weiterentwicklung der gesamten Unternehmensgruppe. mehr...

26. Juni 2017 - News

Beispiel: Aufgabenliste eines Versuchsleiters (Bildquelle: Granta Software)

Granta MI Version 10

Digitalisieren Sie Ihr Werkstoffwissen

Granta Design, Cambridge, Großbritannien, hat seine Materialinformations-Managementsoftware Granta MI weiterentwickelt. Die Version 10 umfasst ein neues Workflow-System sowie erweiterte und aktualisierte Werkzeuge. Die Software ermöglicht Fertigungsunternehmen die vollständige Kontrolle beim Sammeln und Anwenden ihres Materialwissens und überwindet grundlegende Hürden bei der Digitalisierung werkstoffbezogener Prozesse. Dabei spielt das neue Modul Granta MI:Workflow eine besonders wichtige Rolle. mehr...

24. Juni 2017 - Produktbericht

Der Aufbau am Beispiel der alpinen Ski-Handprothese ist modular, sodass an den schaft weitere Prothesen gekoppelt werden können. (Bildquelle: alle ZHAW)

Additive Fertigung im Prothesenbau

Modulare Kinderhand-Prothese aus dem 3D-Drucker

Am Institut für Mechatronische Systeme wurde in Zusammenarbeit mit der Stiftung appsocial.org ein neues System für spezifische Kinderhand-Prothesen entwickelt. Ziel der Zusammenarbeit war die Entwicklung eines modularen Baukastensystems von Handprothesen, die mit ihrer Funktionsweise und Handhabung kindgerecht gestaltet ist. Das beutet insbesondere die Möglichkeit, die Handprothese bei sportlicher Betätigung zu benutzen. mehr...

22. Juni 2017 - Fachartikel

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