Verfahren und Werkstoffe für additive Fertigung auf der K 2016

Neue Werkstoffe und Techniken für den 3D-Druck

Der 3D-Druck in all seinen Facetten ist den Kinderschuhen entwachsen und im im industriellen Einsatz angekommen. Nicht nur in den Vorstufen der Produktentwicklung, sondern auch im belastbaren Prototypenbau sowie in der Kleinserien-Fertigung gehören additive Verfahren mittlerweile zum Stand der Technik. Nachdem die Verfahren sich etablierten, ziehen nun die Rohstoff-Anbieter mit großem Tempo nach. Waren bis vor ein, zwei Jahren aus dem Kunststoff-Angebot nur wenige Compounds aus PLA, ABS, PS, PA und PVA verfügbar, hat sich der Markt hier deutlich vergrößert. Inzwischen sind TPU, Silikone, PVC sowie fluorierte Polymere in druckbaren Varianten erhältlich. Zudem arbeiten die Roshtoffanbeiter immer enger mit den Verfahrensexperten zusammen und entwickeln eigene Techniken für die additive Fertigung. mehr...

Produktentwicklung

Die TU Nürnberg entwickelt einen 3D-Drucker, der durch seine modulare Bauweise erheblich kostengünstiger sein soll, als vergleichbare Geräte zur addtiven Fertigung für den industriellen Einsatz. (Bildquelle: Oliver Kussinger)

Forschungsprojekt zu additiver Fertigung

Günstige 3D-Drucker für die Industrie

Die TU Nürnberg entwickelt einen 3D-Drucker, der durch seine modulare Bauweise erheblich kostengünstiger sein soll, als vergleichbare Geräte zur addtiven Fertigung für den industriellen Einsatz. Im Fokus der Wissenschaftler steht das Rapid Prototyping sowie das Verketten mit Peripheriegeräten. mehr...

27. März 2017 - News

Kleinst-Blasformmaschine (Artikelvolumen < 40 ml) zur Untersuchung der grundsätzlichen Blasformfähigkeit mit kleinen Materialmengen (Bildquelle: Dr. Reinold Hagen Stiftung)

Anwendungen, Qualität und Effizienz des Blasformens

VDI-Fachtagung Blasformen

Die VDI-Fachtagung Blasformen, die am 25. und 26. April in Köln stattfindet, wird einen Überblick über neue Entwicklungen entlang der Wertschöpfungskette des Blasformens vermitteln. Im Fokus stehen dabei neue Maschinenkonzepte, optimierte Verfahren und spezielle Materialen, mittels derer sich qualitativ hochwertige Produkte fertigen lassen. mehr...

24. März 2017 - News

Der Entwickler Benjamin Hornblow testet das Longboard aus Verbundwerkstoff, um sicherzustellen, dass es sich auch gut fährt. (Bildquelle: Force Technology)

Werkstoffauswahl für Leichtbau-Composite

Software-Tool vereinfacht Verbundmaterialdesign

Verbundwerkstoffe auf Bauteile auszulegen und zu optimieren, ist nach wie vor eine große Herausforderung. Dabei steht immer die Frage im Raum, wie sich geeignete Werkstoffe bestimmen und zusammensetzen lassen, um die einzigartigen Eigenschaften und Vorteile der einzelnen Bestandteile bestmöglich zu nutzen. Ein Software-Tool ermöglicht es nun, Materialien, Konzepte und Konfigurationen bereits früh im Designprozess zu untersuchen. mehr...

24. März 2017 - Fachartikel

Das Leichtbau-Tträgersystem für Luftfilter besteht aus glasfaserverstärktem Polyamid. (Bildquelle: alle BBP)

Kunststoff-Komponente für Lastkraftwagen

Leichtbau-Träger für Luftfilter hält Dauerbelastungen stand

Für die Lastkraftwagen einer bestehenden Modellserie wurde ein Luftfilter-Träger aus Leichtbaumaterialien entwickelt, das die bisherige Metallkonstruktion ersetzt. Das neue Haltersystem aus glasfaserverstärktem Polyamid hält den im Nutzfahrzeugbereich geforderten hohen Dauerbelastungen stand. Die Zielvorgaben zur Gewichtsreduktion wurden unter anderem dank einer optimierten Wandstärkenverteilung erfüllt. Eine Kunststoff-Direktverschraubung ohne Metalleinlagen sorgt für weitere Kosteneinsparungen. mehr...

24. März 2017 - Fachartikel

In herkömmlicher Bauweise wiegt der Kennzeichenträger der KTM Superduke R rund 765 Gramm (im Bild). Im Rahmen des Projekts R.A.C.E. fertigt Hennecke zusammen mit seinen Partnern das Bauteil mit einem Gesamtgewicht von 265 Gramm. (Bildquelle: KTM)

Kennzeichenhalter in Leichtbauweise mittels HP-RTM-Verfahren

Design- und Herstellprozess greifen ineinander

Hennecke und KTM Technologies haben zusammen ein Entwicklungsprojekt durchgeführt, das die drei Elemente Herstellprozess, Leichtbau-Werkstoff und Produktdesign zugleich in den Fokus nahm. Da mit der KTM 1290 Super Duke R ein sportliches Motorrad im Mittelpunkt stand, trug das Projekt den vielsagenden Namen „R.A.C.E.“ (Reaction Application for Composite Evolution). Darin produzierte eine hochautomatisierte Prozesskette mittels HP-RTM-Technologie einen Kennzeichenträger aus Kohlefaser-Verbundwerkstoff in Hohlstrukturbauweise. Der Vertriebsleiter für Composites-Anwendungen von Hennecke, Jens Winiarz, sowie der Leiter Technologieentwicklung & Prototypenbau bei KTM-Technologies, Hans Lochner, erklären im Interview die Besonderheiten des Projekts. mehr...

24. März 2017 - Fachartikel

Einstimmung auf die Moulding Expo in Leiria, dem Zentrum der portugiesichen Werkzeug-Industrie:  Gunner Mey, Ulrich Kromer von Baerle, Florian Niethammer (alle Messe Stuttgart), Manuel Olivieria (Cefamol) und Bob Williamson (ISTMA). (Bildquelle: Redaktion Plastverarbeiter, rm)

Pressekonferenz in Leiria, Portugal

Moulding Expo auf dem Weg zur europäischen Leitmesse

Die Spannung vor der zweiten Auflage der Moulding Expo steigt. Bereits fest steht: Die Moulding Expo 2017 (30. Mai bis 2. Juni in Stuttgart) wird noch größer, noch internationaler und noch vielseitiger als die Premiere-Veranstaltung im Jahr 2015. Auf einer Pressekonferenz in Leiria, Portugal, gab die Messeleitung einen aktuellen Ausblick auf den bevorstehenden Event. mehr...

14. März 2017 - Fachartikel

Standortübergreifende Konstruktion und Prozessplanung vereinfacht

Entwicklungsumgebung

Standortübergreifende Konstruktion und Prozessplanung vereinfacht

3CON Anlagenbau, Ebbs, Österreich, hat sich für die 3DExperience-Plattform von Dassault Systèmes, Stuttgart, entschieden und vernetzt damit seine globalen Entwicklungs- und Produktionsstätten. Der Hersteller von Werkzeug- und Anlagentechnologien zur Fertigung von Automobil-Innenausstattung konnte mit der Plattform und den Applikationen die weltweite Zusammenarbeit seiner Mitarbeiter verbessern sowie die Konstruktion und Prozessplanung vereinfachen. mehr...

10. März 2017 - Produktbericht

Softwarespezialist stellt Millionen Herstellerkomponenten zur Verfügung

3D-CAD-Software

Softwarespezialist stellt Millionen Herstellerkomponenten zur Verfügung

Cadenas, Augsburg, hat seine 3D-CAD-Herstellerkataloge in Onshape integriert. Das neue cloudbasierte CAD-System ist sowohl auf jedem PC als auch mobilen Endgerät nutzbar. Ingenieure, Designer und Konstrukteure haben nun direkt kostenlosen Zugriff auf mehr als 400 Kataloge von Komponentenherstellern. Im Jahr 2015 haben Nutzer des 3D-CAD-Modelle-Downloadportals Partcommunity insgesamt mehr als 152 Millionen 3D-CAD-Modelle heruntergeladen. Nutzer können ihre gewünschten 3D-CAD-Modelle direkt im CAD-System auswählen und in ihre Konstruktion integrieren. mehr...

9. März 2017 - Produktbericht

Macht das Arbeiten mit .dwg-basierter CAD-Software komfortabler

CAD-Software

Macht das Arbeiten mit .dwg-basierter CAD-Software komfortabler

Mit Designcenter stellt CAD4FM, Butzbach, jetzt eine Applikation für Bricscad von Mervisoft, vor, die das Arbeiten mit der .dwg-basierten CAD-Software deutlich komfortabler macht. Die Applikation durchsucht lokale Laufwerke oder Netzlaufwerke nach Zeichnungsinhalten, wie Zeichnungen oder Symbolbibliotheken. mehr...

8. März 2017 - Produktbericht

Das integrierte Akkupack und der ergonomische Griff des 3D-Scanners Artec Leo sorgen für ein einfaches, kabelloses Handling und ermöglichen das Arbeiten auch an schwer zugänglichen Orten. (Bildquelle: Artec)

3D-Messtechnik

3D-Handscanner ohne Kabel

Artec 3D, Luxembourg, Luxemburg, hat mit dem Artec Leo einen kabellosen 3D-Handscanner im Programm. mehr...

8. März 2017 - Produktbericht

Vermeidet Risiken im Zusammenhang mit Stoffverboten

Auslegungssoftware

Vermeidet Risiken im Zusammenhang mit Stoffverboten

Mit der Erweiterung der Granta MI:Restricted-Substances-Software von Granta Design, Cambridge, Großbritannien, werden Luft- und Raumfahrtunternehmen dabei unterstützt, das Compliance-Risiko im Zusammenhang mit Materialien und Prozessen zu reduzieren, richtlinienkonform zu entwickeln und Produkte genauer zu analysieren. mehr...

7. März 2017 - Produktbericht

Auf der formnext werden unter anderem Verfahren und Anwendungen der additiven Fertigung präsentiert. (Bildquelle: Mesago/Thomas Klerx)

Messe für additive Fertigung und konventionelle Produktionsverfahren

Formnext 2017 wird neue Rekorde schreiben

Die Formnext, Messe für additive Fertigung und konventielle Produktionstechnologien in der Industrie, rechnet 2017 mit einer deutlichen Zunahme der Ausstellerzahl. Dies nachdem bereits die Formnext 2016 einen rund 50-prozentigen Anstieg sowohl der Aussteller- als auch der Besucherzahlen bilanzieren konnte. mehr...

6. März 2017 - News

Virtual Molding entlang der Entwicklungs- und Prozesskette

Simulationssoftware

Virtual Molding entlang der Entwicklungs- und Prozesskette

Auf einer Messe präsentierte Sigma, Aachen, vor kurzem seine Sigmasoft-Virtual-Molding-Technologie parallel zur realen Produktion. Besucher erhielten Einblick in die verschiedenen Anwendungsgebiete entlang der Entwicklungs- und Prozesskette von Spritzgießprozessen. Anhand verschiedener Beispiele wurden Antworten auf typische Fragestellungen von Elastomer-, Thermoplast-, Duroplast- und Powder-Injection-Molding-Prozessen gegeben und damit die Potenziale der Software aufgezeigt. mehr...

6. März 2017 - Produktbericht

PDM-System

Neue Schnittstelle: Vor allem Elektrotechnik-Anwender profitieren

ISD, Dortmund, und Eplan, Monheim, haben eine Partnerschaft vereinbart. Von der Standardintegration der PDM-Lösung Helios in die Unternehmenssoftware Eplan werden künftig vor allem Anwender der Elektrotechnik profitieren. Mit der Schnittstelle zum PDM-System können Eplan-Dokumente nun zentral verwaltet sowie Artikel- und Stücklistendaten ausgetauscht werden. Die schnelle und individuelle Bereitstellung der Daten erfolgt im bidirektionalen Datenaustausch, ohne die Arbeitsumgebung der Plattform zu verlassen. mehr...

3. März 2017 - Produktbericht

Ein breites Themenspektrum vor dem Hintergrund von branchenübergreifenden Trends wie Leichtbau und Industrie 4.0 umfassend zu diskutieren, ist das große Versprechen des VDI-Kongresses „Kunststoffe im Automobilbau“. (Bildquelle: Redaktion Plastverarbeiter)

VDI-Kongress Kunststoffe im Automobilbau 2017

Die moderne Automobilproduktion auf zwei Tage komprimiert

Ein Kongress mit vielen Facetten: Neuheiten im In- und Exterieur, weiterentwickelte Verfahren, Werkstoffe und Methoden der Werkstoff- und Bauteilsimulation. Dieses breite Themenspektrum vor dem Hintergrund von branchenübergreifenden Trends wie Leichtbau und Industrie 4.0 umfassend zu diskutieren, ist das große Versprechen des VDI-Kongresses „Kunststoffe im Automobilbau“. In diesem Jahr findet er am 29. und 30. März 2017 statt, erneut in Mannheim. Bisher hat der VDI sein Versprechen immer eingelöst, und ein Blick ins Programm verrät, die Chancen stehen auch diesmal gut. mehr...

24. Februar 2017 - Fachartikel

Seite 1 von 8712345...102030...Letzte »