Nach Angaben des Anbieters haben Verarbeiter nun den Vorteil, dass sie bereits die Prototypen sowie erste Kleinserienteile aus dem Werkstoff für die Endprodukte herstellen können. Dadurch können sie Eigenschaften und Verhalten von PC/ABS-Teilen zuverlässiger als bisher vorhersagen. Das neue Blend wurde von Stratasys entwickelt. Es hat sich im Betatest bei Daimler Chrysler und dem Reinigungsgeräte-Hersteller Kärcher bereits bewährt. Das Material ist auch für die WaterWorks-Technologie geeignet, bei der die im Bauprozess generierten Stützen im Wasserbad ausgewaschen werden. In Prototypen lassen sich deswegen sehr feine Details darstellen, der Konstrukteur soll höhere Gestaltungsfreiheit erhalten und es lassen sich vormontierte Baugruppen fertigen. Das Blend soll sich durch sehr gute mechanische und thermische Eigenschaften auszeichnen. Es besitzt eine deutlich höhere Festigkeit als ABS und die Abbildungstreue der Details soll ähnlich gut sein wie beim ABS des Herstellers. Der Werkstoff ist für den Einsatz auf den T-Class-Systemen FDM Titan, FDM Vantage S und FTM Vantage SE vorgesehen. Bei vorhandenen Anlagen ist im Rahmen der Wartung lediglich ein Software-Update erforderlich, um Prototypen aus dem neuen Material bauen zu können.
17.06.2005
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