Die neue Produktionsstätte von Materials Solutions in Worcester, Großbritannien. (Bildquelle: Siemens)

Die neue Produktionsstätte von Materials Solutions in Worcester, Großbritannien. (Bildquelle: Siemens)

Die Anzahl der 3D-Drucker soll auf 50 steigen. Außerdem sollen ebenso viele Arbeitsplätze entstehen. Die Investition ist Teil der Siemens-Strategie, ein globales Geschäft mit Dienstleistungen im Bereich der additiven Fertigung für die Luft- und Raumfahrtindustrie, die Automobilindustrie und weitere Branchen aufzubauen. Das neue Werk setzt dabei auf softwarebasierte Systeme und Automatisierungskomponenten. Auch diesen Technologie-Bereich will das Unternehmen ausbauen.

Konzerne investieren in additive Fertigung

Siemens besitzt seit 2016 eine Mehrheitsbeteiligung an Material Solutions. Das britische Unternehmen soll mit der erweiterten Kapazität in den kommenden Jahren auch additiv gefertigte Teile für die Stromerzeugungsanlagen des Konzerns liefern. Mit Evonik und BASF haben sich zuletzt auch große Chemieunternehmen ihr Engagement im Bereich 3D-Druck verstärkt. So baut Evonik baut Polyamid-12-Produktion in Marl aus. Und BASF gründete die Gruppengesellschaft „BASF 3D Printing Solutions GmbH, ein Tochterunternehmen für industriellen 3D-Druck.


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