Blick ins Technikum des Maschinenbauers, der 2017 seinen Wachstumskurs fortsetzte. (Bildquelle: Kraus Maffei)

Blick ins Technikum des Maschinenbauers, der 2017 seinen Wachstumskurs fortsetzte. (Bildquelle: Kraus Maffei)

Der Umsatz von Krauss Maffei stieg 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent auf 1,37 Mrd.  EUR. Auch der Auftragseingang entwickelte sich solide mit einem Wachstum von 6 Prozent. „Wir sind sehr zufrieden mit unserer Entwicklung im vergangenen Jahr.  Wir haben es geschafft, unser Rekordjahr 2016 sowohl im Umsatz als auch im Auftragseingang zu übertreffen. Dabei spielte unser verbesserter Zugang zum chinesischen Markt durch unseren Eigentümer Chemchina eine wichtige Rolle“, sagt Dr. Frank Stieler, CEO der Gruppe. „Insbesondere unsere Produkte in den Segmenten der Spritzgießtechnik sowie der Reaktionstechnik haben stark von der steigenden chinesischen Nachfrage profitiert. Wir werden unsere Baureihen vermehrt an die regionale Bedürfnisse anpassen“, so Stieler.

Investitionssteigerung für 2018 geplant

Auch für die kommenden Jahre rechnet die Gruppe mit weiterem Wachstum, vor allem getrieben durch globale Megatrends wie Digitalisierung und Automatisierung. Die Gruppe profitierte im Jahr 2017 nach eigener Auskunft von der Nachfrage nach hochwertigen Maschinen mit hoher  Flexibilität, Vernetzung und Konfiguration. Um diesen  steigenden Bedarf nach technischen Innovationen und Service-Angeboten auch künftig gut zu bedienen, wird Krauss Maffei im laufenden Geschäftsjahr erheblich in ihren Maschinenpark sowie IT-Infrastruktur und Software investieren. Geplant sind für 2018 Investitionen in Höhe von rund 67 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von 81 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Strategischer Fokus auf Digitalisierung

Im Jahr des 180-jährigen Firmenjubiläums wird die Gruppe mit dem Projekt Compass neue strategische Schwerpunkte für die Zukunft definieren. „Grundlage wird auch in Zukunft unsere Position als Technologieführer sein. Dies ermöglicht es, in Zeiten eines beschleunigten globalen technologischen Wandel neue Angebote für digitale Lösungen und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln“, sagt Stieler.

Die geplante Börsennotierung in Shanghai und die damit einhergehende Kapitalerhöhung sollen Krauss Maffei bei der Umsetzung der Strategie mittelfristig unterstützen. Die angekündigte Notierung stehe aktuell unter dem Vorbehalt einzelner Behörden und Gremien in China, teilte die Gruppe weiter mit.