Das Reinigungsgranulat extrahiert wirkungsvoll Materialrückstände. (Bildquelle: Chem-Trend)

Das Reinigungsgranulat extrahiert wirkungsvoll Materialrückstände. (Bildquelle: Chem-Trend)

„Bei Versuchen mit dem Material ließen sich ganze Klumpen von Kohlenstoffresten aus den Heißkanälen ziehen. Bei den Farbwechseln zog das Reinigungsgranulat  nicht nur das rote Material aus dem letzten Produktionslauf heraus, sondern brachte sogar alte Farbe zum Vorschein, die zwei Wochen zuvor verwendet worden war“, sagt Graziano Pestarino, Vertriebsleiter des Unternehmens. Der Versuch wurde durchgeführt vor dem Hintergrund, dass ein großer Spritzgussbetrieb nach Farbwechseln in der Eimerproduktion über Fehlstellen klagte. Der Hersteller des Heißkanalsystems empfahl daraufhin die Verwendung des Reinigungsmaterials. Pestarino konnte sich vor Ort in der Eimerproduktion davon überzeugen, dass sich damit Produktionsausfälle und Ausschussraten im Vergleich zum bisher verwendeten Material halbieren ließen. Zwar hatte das bisher vom Eimerproduzenten verwendete Granulat die Schnecken und Zylinder ausreichend gereinigt, bei der Reinigung des Heißkanalsystems hatte es jedoch versagt. Diese bleibende Verschmutzung hat zu übermäßigen Stillständen und Ausschussraten geführt. Es stellte sich zudem heraus, dass das Doppelte der eigentlich erforderlichen Reinigungsgranulatdosierung verwendet wurde. Ein Umstieg auf das neue Material erwies sich somit als wirtschaftlicher. Darüber hinaus lässt sich damit die Effizienz industrieller Verpackungsspritzgussprozesse steigern und Kosten senken. Das Unternehmen hat intensiv in Forschung und Entwicklung investiert, um eine Formulierungen zu entwickeln, die mit einer breiten Palette von Heißkanaltechnologien der weltweit führenden Hersteller von Heißkanalsystemen kompatibel sind.