Zwei Robotermodelle der Einstiegsserie Primus hat Wittmann Robot-Systeme im Jahr 2017 vorgestellt: de Primus 14 und den Primus 16 (im Bild). Sie eignen sich für klassische Pick-and-Place-Anwendungen und sind zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis erhältlich. (Bildquelle: Wittmann)

Zwei Robotermodelle der Einstiegsserie Primus hat Wittmann Robot-Systeme im Jahr 2017 vorgestellt: de Primus 14 und den Primus 16 (im Bild). Sie eignen sich für klassische Pick-and-Place-Anwendungen und sind zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis erhältlich. (Bildquelle: Wittmann)

Denn parallel zur gestiegenen Nachfrage nach Standard-Robotern nahm der Bedarf an Automatisierungslösungen zu. Konstruiert und gebaut in den Produktionsstätten vor Ort, um möglichst kurzer Kommunikationswege mit dem Anwender zu erreichen. Dies hält Wittmann Robot-Systeme, Nürnberg, auch für notwendig. Daher erweitert der Roboter-Hersteller die Werke am Standort Nürnberg und in Písek, Tschechien. Diese Arbeiten laufen derzeit auf Hochtouren vergrößern jeweuls die Produktionskapazitäten für Automatisierungs- und Greifersysteme. Die Erweiterung der US-amerikanischen Automatisierungs-Sparte wurde schon 2016 abgeschlossen. Daher konnte sie schon im Jahr 2017 mit Volldampf produzieren. Darüber hinaus vergrößerte das Unternehmen im letzten Jahr auch die Automatisierungs-Abteilung seiner indischen Niederlassung.

Ebenfalls im Jahr 2017 vorgestellt wurde der Roboter W853 pro. Mit seinem Traggewicht von 45 kg nimmt er den Platz zwischen dem W843 pro mit 35 kg und dem W863 pro mit 75 kg Tragkraft ein. (Bildquelle: Wittmann)

Ebenfalls im Jahr 2017 vorgestellt wurde der Roboter W853 pro. Mit seinem Traggewicht von 45 kg nimmt er den Platz zwischen dem W843 pro mit 35 kg und dem W863 pro mit 75 kg Tragkraft ein. (Bildquelle: Wittmann)

Neue Roboter-Modelle und Steuerung

Auch auf Produktseite hat der Hersteller im vergangenen Jahr einige Neuheiten vorgestellt. Dazu gehören zwei Linearroboter der Einstiegsserie Primus: der Primus 14 und Primus 16. Diese eignen sich für klassische Pick-and-Place-Anwendungen und sind zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis erhältlich.

Ebenso neu ist der Roboter W853 pro. Mit seinem Traggewicht von 45 kg nimmt er den Platz zwischen dem W843 pro mit 35 kg und dem W863 pro mit 75 kg Tragkraft ein. Die überarbeiteten Servo-Rotationsachsen sind nun kompakter aufgebaut, wodurch sie den Formöffnungsweg verringern. Das trägt zu kürzeren Entnahmezeiten bei.

Außerdem präsentierte das Unternehmen die Robotersteuerung R9. Diese verfügt standardmäßig über einen integrierten digitalen Robot-Zwilling. Hierbei handelt es sich um ein identisches digitales Abbild, also einer Simulation, des physischen Roboters. So lässt sich ein programmierter Ablauf jederzeit virtuell validieren. Ohne dabei Verarbeitungsmaschinen und Roboter in Gefahr zu bringen. Und obwohl der größere Bildschirm der R9-Teachbox nun eine Diagonale von 10,1 Zoll aufweist, konnten gegenüber dem Vorgängermodell 150 g an Gewicht eingespart werden. Das trägt zu einem ermüdungsfreien Arbeiten bei.

(dl)


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