Covestro startet in die Eigenständigkeit

Bayer will sich komplett von Covestro trennen. Seit dem 10.1.2018 hält der Konzern nur noch gut 10 Prozent der Aktien. (Bildquelle: Covestro)

Die Aktien wurden institutionellen Investoren zu einem Ausgabepreis von 86,25 EUR je Aktie angeboten. Das ist nur 2,5 Prozent weniger als der Schlusskurs von Mittwoch. Dennoch war das Interesse derart groß, dass Bayer, Leverkusen, statt der geplanten 18 Millionen Aktien 21 Millionen verkaufte. Der Erlös beträgt daher 1,8 Mrd. EUR, statt 1,5 Mrd. EUR.

Vollständige Trennung von Covestro geplant

Der Anteil von Bayer an Covestro, Leverkusen, sinkt damit von 24,6 Prozent auf 14,2 Prozent. Der Pensionsfonds von Bayer hält weitere 8,9 Prozent. Mittelfristig will sich der Chemiekonzern vollständig von seiner ehemaligen Kunststoff-Sparte trennen. Obwohl das Unternehmen bereits seit 2015 an der Börse ist, begann Bayer erst im Jahr 2017 mit Aktienverkäufen. Unter 50 Prozent sank der Anteil erst im Juni 2017. Seit dem Börsengang entwickelt sich die Aktie sehr positiv: Der Ausgabepreis lag beim Börsengang bei rund 24 EUR. Damit hat sich der Aktienkurs annähernd vervierfacht.

(dl)