Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK) wurde zum 1. Januar 2018 fünfter Trägerverband des Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV). Im Bild sind die Geschäftsführer des GKV und die seiner Trägerverbände (v.l.): Dr. Elmar Witten (AVK), Michael Weigelt (Tecpart), Dr. Oliver Möllenstädt (GKV), Klaus Junginger (FSK), Ralf Olsen (Pro-K), Ulf Kelterborn (IK). (Bildquelle: GKV)

Der Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK) wurde zum 1. Januar 2018 fünfter Trägerverband des Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV). Im Bild sind die Geschäftsführer des GKV und die seiner Trägerverbände (v.l.): Dr. Elmar Witten (AVK), Michael Weigelt (Tecpart), Dr. Oliver Möllenstädt (GKV), Klaus Junginger (FSK), Ralf Olsen (Pro-K), Ulf Kelterborn (IK). (Bildquelle: GKV)

Bisher vertrat der GKV, Bad Homburg, Unternehmen aus den Anwendungsgebieten Verpackung, technische Teile, Bau, Konsumwaren und faserverstärkte Kunststoffe. Nun ist ein weiterer Wirtschaftszweig der Kunststoff-verarbeitenden Industrie im GKV vertreten. „Mit dem Beitritt des FSK wird der GKV als Branchenvertretung für die Kunststoff verarbeitende Industrie weiter gestärkt“, so Dr. Oliver Möllenstädt, Hauptgeschäftsführer des GKV.

Stärkste PUR-Absatzmärkte in Automobilbau, Bau und Haushalt

Den größten Polyurethan-Absatzmarkt bilden die Bereiche Automotive-Anwendungen, Dämmung und Bauprodukte sowie Möbel und Matratzen. Weitere Anwendungen wie Lacke, Farben, Gehäusebauteile und technische Anwendungen weisen hingegen einen geringeren Marktanteil auf.

Klaus Junginger, Geschäftsführer des FSK, erläutert: „Die Mitgliedsunternehmen beschäftigen über 50.000 Mitarbeiter in der Polyurethanindustrie in Europa und erwirtschaften einen Umsatz von circa 9 Mrd. EUR. Deutschland ist mit rund 30 Prozent des europäischen Marktes nicht nur das führende Polyurethan-Land in Europa, sondern ist auch international eines der stärksten Länder für die Polyurethanverarbeitung.“