Dr. Martin Brudermüller wird im Mai 2018 neuer Vorstandsvorsitzender des Ludwigshafener Chemiekonzerns. (Bildquelle: BASF)

Dr. Martin Brudermüller wird im Mai 2018 neuer Vorstandsvorsitzender des Ludwigshafener Chemiekonzerns. (Bildquelle: BASF)

Diese Beschlüsse zur Nachfolgeregelung an der Konzernspitze fasste der BASF-Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 21. Dezember 2017. Der 56-jährige Martin Brudermüller ist seit 2011 stellvertretender Vorstandsvorsitzender und außerdem Chief Technology Officer der BASF. Er ist seit 2006 Mitglied des Vorstands und war unter anderem für die Region Asien-Pazifik mit Sitz in Hongkong verantwortlich. Zum neuen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden wurde Dr. Hans-Ulrich Engel (58) ernannt.  Engel ist seit 2008 Mitglied des Vorstands und war seitdem unter anderem für die Region Nordamerika mit Sitz in Florham Park/New Jersey zuständig. Seit 2011 ist er Finanzvorstand des Unternehmens.

Vorstand wird auf sieben Mitglieder verkleinert

„Der Wechsel im nächsten Jahr ist Teil der langfristigen Nachfolgeplanung für Aufsichtsrat und Vorstand der BASF“, so Dr. Jürgen Hambrecht (71), Aufsichtsratsvorsitzender der BASF SE. „In den vergangenen sieben Jahren hat Kurt Bock als Vorsitzender des Vorstands das Unternehmen entscheidend geprägt und erfolgreich weiterentwickelt. Wir haben ihn gebeten, 2020 für den Aufsichtsrat der BASF zu kandidieren, damit das Unternehmen weiterhin von seinen Fähigkeiten und Erfahrungen profitieren kann.“ Der 59-jährige Kurt Bock  gehört seit 2003 dem BASF Vorstand und übernahm 2011 dessen Leitung. „Mit Martin Brudermüller haben wir wieder einen überaus kompetenten und erfahrenen Nachfolger aus den eigenen Reihen“, ergänzte Hambrecht.

Außerdem verlängerte der Aufsichtsrat die Bestellungen von Brudermüller, Engel und Sanjeev Gandhi (51) um fünf Jahre bis zur Hauptversammlung 2023. Im Zuge der Veränderungen wird der Vorstand im Mai 2018 von acht auf sieben Mitglieder reduziert.